Plattenkritik

Barcode - Showdown

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Release Date: 01.01.1970

Barcode - Showdown

 

“…We’re back Motherfuckers…” (..) “You know who you are and so do we, and the rest fuck you!!” tönt es bereits beim Intro des aktuellen BARCODE Albums "Showdown" aus den Boxen. Die dänischen Hardcore Band mit ihrer nur allzu oft propagierten Fuck Off Attitüde legt eine weitere Runde für den gemeinen Circle Pit Jünger vor, die es in sich hat. Als am meisten gehasste, am meisten respektierte und kompromissloseste Band da draußen stellt sich der Fünfer vor und nutzt jede Gelegenheit dies durch die eigenen Lyrics auch zu untermauern. Von Mitgrölchören im Midtempobereich über weibliches Gestöhne im Hintergrund bis hin zu absolutem Vollgas Hardcore auf der Überholspur haben BARCODE ein ordentliches Oldschool-lastiges Brecheisen geschmiedet, welches sich in jedem Pit des Globusses durchzusetzen weiß. Gesellschaftskritisch sind die Dänen, die sich wie bei "Fanatics" über George W. auslassen oder bei jeder anderen Gelegenheit über alles und jeden schimpfen ohne Zweifel. Auch ihr Handwerk wird in gewohnt solider Manier durch die 16 Tracks des Albums geprügelt, die natürlich nicht mit Innovationen kleckern sondern mit Angepisstheit noch und nöcher klotzen. Gitarrist Dr. J, der neben seinen Aktivitäten als Songwriter von BARCODE ebenfalls den Death Metallern von HATESPHERE die Stimme gibt, hat sich diesmal dann auch noch die Bürde des Produzenten aufgehalst und einen gewohnt dicken Sound auf die kleine Plastikscheibe gepresst. BARCODE 2005 erscheint auf Nuclear Blast ansonsten bleibt eigentlich alles beim alten.

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Torben

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Allschools Chef

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