Plattenkritik

Bayside - Shudder

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Release Date: 03.10.2008
Datum Review: 22.09.2008

Bayside - Shudder

 

Auch wenn BAYSIDE den doch sehr regelmäßigen Releaseplänen ihres Labels Folge leisten müssen, vormochte das Gespann aus Long Island bis dato sich von Album zu Album weiter zu entwickeln und die kreative Quelle nicht zum Versiegen zu bringen. "The Walking Wounded" stellte zuletzt den Höhepunkt im bandeigenen Reifeprozesses dar und mit "Shudder", dem vierten Studiolangspieler, treibt es die Band tatsächlich noch einmal weiter.

Wenige Acts wussten in der Vergangenheit dermaßen beständig zu überzeugen und ihre eigene Nische auszubauen wie BAYSIDE, die extrem von der lyrischen Präsenz von Anthony Raneri geprägt wurden. Anstelle der heutzutage gerne praktizierten Larmoyanz versteht sich das Quartett auf intensive Emotionalität und kann als würdiger Nachfolger der Mid-90ies gesehen werden. Emotionaler Rock, mit einem unglaublichen Gespür für Melodien, Melodien, die sich nicht poppig und klinisch binnen weniger Hördurchgänge abnutzen sondern beständig wachsen. Raneri hat einmal mehr an sich gearbeitet, seine lyrische Bandbreite ausgebaut und auch das Songwriting verfeinert ohne die einzelnen Songs mit zu vielen Ideen zu überladen. "Shudder" ist ein aufrichtiges sowie ehrliches Album geworden und verzaubert gleichfalls mit den geschätzten BAYSIDE-Ausflügen. So erwartet einen mit "Roshambo" geballte Punk Attitüde inklusive Chören aber auch "A Call To Arms" überrascht mit einer ganz eigenen Dynamik auf das "Shudder" langfristiges Hörvergnügen garantiert.

Tracklist:
1. Boy
2. The Ghost Of St. Valentine
3. No One Understands
4. What And What Not
5. A Call To Arms
6. I Can't Go On
7. Demons
8. Have Fun Storming The Castle
9. Howard
10. Roshambo (Rock, Paper, Scissors)
11. I Think I'll Be Ok
12. Moceanu

Alte Kommentare

von a. 22.09.2008 19:10

Bayside is ne hammer Band und das ist n typisches Album für die. Keine Überraschung.

von Bayside 22.09.2008 20:19

..sind eben Bayside. Leider sollte man aber auch mal so langsam ein wenig von der alten Formel abweichen. Aber das will man bei AC/DC ja auch nicht.

von cindy lauper 24.09.2008 09:51

ich finde schon, dass sich bayside beständig weiterentwickeln. klar bleibe ndie trademarks und die markante stimme, aber musikalisch ist es doch ein stetiger reifeprozess.. finde das album wieder sehr gelungen, und gerade, da victory acts echt einmal pro jahr releasen müssen ist es richtig super!

von hmm 25.09.2008 23:56

schade dass die jedes jahr releasen müssen, vllt liegts nämlich daran dass die nichts weltbewegendes mehr machen.. alben werden von mal zu mal schlechter, die ersten waren noch richtig stark... klingt alles zu gleich, kann man kaum noch voneinander unterscheiden... kommt mir vor als die jedes jahr grad so ihre 11-12 mittelmäßigen lieder zusammenkratzen iwie un dannauf die cd schmeissen...

von der Ben 09.05.2009 11:56

je häufiger ich die scheibe, desto besser finde ich die. hat n bisschen was von lilalaunebär in der punkvariante (und so sieht der sänger auch aus).... aber unglaublich hohen wiedererkennungswert

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Torben

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Allschools Chef

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