Plattenkritik

Beautiful Broken - Emotions May Vary

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Release Date: 31.05.2009
Datum Review: 22.06.2009

Beautiful Broken - Emotions May Vary

 

Als Rezendent kann man im Falle von Klischees nur so strotzender Kapellen eigentlich nur alles falsch machen. Egal auf welche Seite man sich stellt, man ist immer der böse. BEAUTFIUL BROKEN machen es uns mit ihrem LP-Debüt „Emotions May Vary“ nicht sonderlich leicht: Da protzen zeitgenössige Shouts mit viel viel Bree (gerne auch völlig unpassend) auf der einen, da machen so oft gehörte Schwedentodmelodien und Breaks auf der anderen Seite von sich reden. Obendrauf: Klebrige Keys, Deadlock-like weiblicher Cleangesang und ein Spagat zwischen Atmosphäre (Klavier, Akustik-Gitarre) und Partytauglichkeit („Move!“...).

Aber es geht noch mehr: Neben dezenter Dancefloor-Affinität („I want you to daaaaaance!“ – clean gesungen irgendwie befremdend wirkend; vertraut klingende 80s Keys) covert man hier gelegentlich Gassenhauer der Marke „Unbrella“ (stilecht mit „You can stand under my umbrella – ella – ella – ella – ella – bree – bree – bree – bree“), versucht sich auf der anderen Seite dann aber wieder an ein wenig Pathos. Ist man hier gleich gegen Gegensätze, wenn man das scheiße findet?

Fest steht: „Emotions May Vary“ wird dem Titel „Album“ nicht gerecht. Sobald eine gewisse Atmosphäre aufgebaut wird, wird diese bereits im nächsten Moment wieder zerstört. Ferner stören „Experimente“, die man sich besser bloß Live trauen sollte, den Fluss. Ob das hier gebotene technisch schlecht umgesetzt ist, steht natürlich auf einem ganz anderen Papier; mich hat der skurrile Genremix aber eher abgeschreckt als begeistert.


01. Intro
02. Walls Of Sorrow
03. Wasted
04. Interlude I
05. My Last Goodbye
06. Eat My Words
07. Patch For A Hole
08. Betrayer
09. Interlude II
10. YDMMWLNOTC
11. Emotions May Vary

Alte Kommentare

von Killswitch Engage 22.06.2009 17:26

Die Songs auf MySpace sind ansich ganz nett. Halt durchschnittliche, solide Kost, nichts besonderes. Aber wiederum auch nicht so schlecht, dass man es sich jetzt nicht anhören könnte. Und immerhin unterscheiden sie sich durch die weibliche Stimme noch etwas von vielen anderen -core Bands. Für die MySpace Songs gebe ich mal 6/10.

von Shikari Rulez 23.06.2009 11:40

Selten dämliche Review gelesen - diese Band hat mal was neues, auch wenn manches gewöhnungsbedürftig ist. Hauptsache alle stehen auf die 0815 kakke... von mir gibts 8/10

von lama 23.06.2009 11:48

naja, noch drei jahre in den proberaum und dann wird vielleicht was draus. und @Shikari Rulez: immer diese 0815 taktik. review schlecht machen und keine argumente bringen um deine band bzw. die deiner freunde in ein besseres licht zu rücken.

von Badabär 23.06.2009 16:08

Naja lama es soll ja wirklich Leute geben die die Band vllt gut finden und nicht unbedingt befreundet mit Ihnen sind ;) Ich kenne leider nur die Songs von myspace - gutes Songwriting wie ich finde, dem ganzen fehlt allerdings etwas die nötige Würze. Vllt etwas mehr Synths und etwas weniger Shouts,dafür mehr Gesang. Ist halt alles Geschmackssache, aber ich finde für ein erstes Album ist das ganze ganz solide.

von B.C. 28.06.2009 15:07

Eines der interessantesten Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe, wovon mir aber auch nicht alles gefällt. Der Genremix ist gewagt, und funktioniert bei den meisten Songs sehr gut. Ich würd zwar nie Songs wie "Umbrella" covern/spielen, aber wenigstens ist die Band sich für sowas nicht zu hart und nimmt das mit Witz. Würde ich gerne mal live sehen! Ansonsten zu lama: Das die Kritiken auf dieser Seite immer schlechter werden ist ja nun ein Geheimnis. Man denke an Coax, die neue Killswitch Review etc... Ich gebe 7,5/10

von xris 28.06.2009 15:42

haha.. wie schlecht der weibliche gesang ist! 02/10 ach ja. die allgemeinen reviews waren noch nie so gut!

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Olivier H.

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"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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