Plattenkritik

Be'lakor - Stone's Reach

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Release Date: 20.06.2009
Datum Review: 28.08.2009

Be'lakor - Stone's Reach

 

"Als das nördliche Tor zusammenbrach und die Energien des Chaos in die Warhammerwelt strömten brachen tausende von Dämonen aus dem Riss hervor. Einer von ihnen war Be’lakor."

Immer wieder schön, wenn etablierte Bands von Außenseitern weggedrückt werden. Außenseiter sind gem. Stupidedia "lebenswichtig, denn ohne sie wären alle gleich, was zu extremster Verdummung und Verwahrlosung führen könnte." Im Melodic Death Metal herrscht totale Gleichheit, zumindest was die Hochkarätigkeit der Veröffentlichungen angeht. Aber aus einem Land fern ab von jeglichem Verkehr haben sich BE'LAKOR auf den Weg gemacht, auszuteilen. Mit ihrem zweiten Album "Stone's Reach" schufen die Australier eine Verbeugung vor dem Musikstil, der seit Mitte der 90er Jahre vor allem durch schwedische Bands entflammte. Wie die Altmeister bannen sie den Hörer, sie umgarnen ihn mit Atmosphäre, Intensität und Emotionalität. Sie benutzen ihre Instrumente, um Stimmung und Spannung zu erzeugen. Dabei verhalten sich alle sehr gefühlvoll, keiner drängt sich in den Vordergrund, sie passen sich den überlangen Songs an und erzeugen eine Stimmung, die als tiefe Zufriedenheit deklariert werden könnte. Die Growlstimme ist angenehm tief und dennoch jederzeit verständlich. Sie schweigt in den richtigen Momenten, um die anderen erzählen zu lassen, wenn sie wieder an der Reihe ist, hat sie kraftvolle bis wunderschöne melodische Momente. Auch das Keyboard ist erwähnenswert, da es das Geschehen begleitet, mitunter Geltung bekommt, aber nie aufdringlich oder störend wirkt. Wenn dann auch noch gezeigt wird, dass in der MItte der Genrebezeichnung der Tod steht, wenn "Stone's Reach" vor allem im Gitarrenbereich unterstützt vom grandiosen Schlagzeug Druck aufbaut und Fahrt aufnimmt, wird klar, dass hier ist etwas Großes entstanden ist. BE'LAKOR haben mit diesem Album eine Perle geschaffen, die Aufmerksamkeit und Respekt verdient. Kaufen!

Tracklist:
01. Venator
02. From Scythe to Sceptre
03. Outlive the Hand
04. Sun's Delusion
05. Held in Hollows
06. Husks
07. Aspect
08. Countless Skies

Alte Kommentare

von iNoms 28.08.2009 19:23

Ziemlich geiles Stück Musik. Bringt mal wieder frischen Wind ins MeloDeath Geschäft.

von Blotto 29.08.2009 09:46

Hi Clement, dem Review ist nichts hinzuzufügen, Is ne absolute Top Platte! Geb sogar ne 10 ;) Grüße

von wird das... 25.05.2012 21:31

...neue album auch besprochen?

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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