Plattenkritik

Belvedere - Fast Forward Eats The Tape

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Release Date: 01.01.1970

Belvedere - Fast Forward Eats The Tape

 

BELVEDERE, als Vertreter des guten alten Melodicores, bestehen mittlerweile seit 9 Jahren. Trotz Touren mit Bands wie BAD RELIGION, NO USE FOR A NAME oder PULLEY durch die halbe Welt, 3 Longplayer auf dem Buckel und dem bereits vierten Drummer an Bord, haben die vier Jungs aus Calgary, Alberta den großen Durchbruch in Europa noch nicht geschafft und galten auch für mich als konstante und solide Genregrößen der zweiten Riege. Mit ihrer aktuellen Scheibe "Fast Forward Eats The Tape" stellen BELVEDERE ihr Entwicklungspotential unter Beweis und machen ausgehend von ihrem letzten Album "Twas Hell Said Former Child" einen bedeutenden Schritt nach vorn. Der immer noch sehr schnelle, melodische und druckvolle Punkrock hat erheblich an Abwechslungsreichtum dazu gewonnen. Metal Riffs werden gekonnt in die bereits sehr eingänglichen Melodien integriert und auch der Gesang weist erheblich mehr Variationen auf. Die auftauchenden Schreiparts erinnern mich ein wenig an STRIKE ANYWHERE oder THRICE und der melodische Gesang von Steve wirkt auf mich einen Tick höher als beim Vorgängeralbum. Wie geschaffen scheint "Fast Forward Eats The Tape" für einen warmen Sommer und Skateboarding im Park. Bleibt nur abzuwarten, ob sich der ausbleibendem Sommer Hierzulande nicht negativ auf die Verkaufszahlen niederschlägt, Potential hat das Release allemal.

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Torben

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Allschools Chef

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