Plattenkritik

Black Stone Cherry - s/t

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Info

Release Date: 23.03.2007
Datum Review: 25.03.2007

Black Stone Cherry - s/t

 

Musikalische Zeitreisen scheinen gerade im Trend zu liegen und so verwundert es eigentlich nicht das sich die Südstaatler von BLACK STONE CHERRY mit ihrem Selbstbetiteltem Debüt im Fahrwasser solch Klassiker wie Lynyrd Skynyrd, AC/DC und Led Zeppelin befinden. Natürlich wurde der eher klassische Rock-Sound durch eine dicke Produktion garniert und so präsentiert sich jeglicher Zeitreise zum trotz ein erfrischend und Arschtretendes Debüt einer hoffnungsvollen Band.

Zwar eifern BLACK STONE CHERRY zweifelsohne ihren musikalischen Helden nach, aber dennoch behalten sie sich ihre Eigenständigkeit, was sich vor allem in dem abwechselungsreichen und rauen Organ von Sänger Chris Robertson äußert, der sehr stark den Sound der Band prägt. Unterstützt wird er dabei von einer wirklich rockenden Rythmusabteilung, die einen bluesig klingenden Riff nach dem anderen aus den Boxen knallt. Natürlich dürfen auch nicht ansprechende Soli fehlen, die in fast jedem Song auftauchen. Bei dem Song ‚Maybe Someday’ bringt es die Band sehr schön auf den Punkt, wenn sie lautstark ihre Mission mit „Now I’ve got to Rock’n’Roll“ äußern. Dr einzige Schwachpunkt der Platte ist die Tatsache, dass meiner Meinung nach ein wenig zu vorhersehbar gerockt wird. Aber im Großen und Ganzen ist BLACK STONE CHERRY ein ansprechendes Debüt gelungen, dass einerseits erdigen Southern Rock bietet und andererseits durchaus die ein oder andere Assoziation zu Größen wie Alice In Chains und Guns’n’Roses weckt. Fans eines straighten und ehrlichen Rock-Sounds werden sicherlich mit BLACK STONE CHERRY auf ihre Kosten kommen.

01. Rain Wizard
02. Backwoods Gold
03. Lonely Train
04. Maybe Someday
05. When The Weight Comes Down
06. Crosstown Woman
07. Shooting Star
08. Hell And High Water
09. Shapes Of Things
10. Violator Girl
11. Tired Of The Rain
12. Drive
13. Rollin´ On

Alte Kommentare

von sahne 27.03.2007 09:56

naja, finde ich eher unspektakulär.. wenig eigenes primär sachen zusammengeklaubt.

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Dario

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