Plattenkritik

Blooddawn - Metallic Warfare

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Release Date: 01.02.2008
Datum Review: 17.03.2008

Blooddawn - Metallic Warfare

 

Wer bei dem Old School-Cover und Songtexten wie "Pagan Storms Unleashed By Odins Frostdick" noch keine Erektion hat, dem wird spätestens nach dem Erklingen der ersten Takte von "Metallic Warfare" der Gürtel platzen.

Denn BLOODDAWN aus Zerbst prügeln sich durch 11. kompromisslose Thrash/Death Metal-Granaten, die pfeilschnell thrashig und blastig deathig runtergeknüppelt werden. Wird dann doch einmal (was sehr selten vorkommt) dem Double Bass Zeit gegeben, die Felle zu verdreschen, wird es blackig und Monster Groove beißt dir in den Schwanz. Der Sänger schließt sich der räudigen und dreckigen Thrashorgie seiner technisch fitten Freunde an und rotzt den vor den Boxen knieenden Metalmaniac direkt in die Fresse. Mächtig sind seine gekonnt zu den Tempiwechseln herausgespuckten...uahs...woas...uows...Die Produktion ist roh, dreckig, absolut live und somit so, wie sie sein muss.

Wo die alten Thrash Heroen nur noch einen Schatten ihrer selbst sind und mit ihren aktuellen Veröffentlichungen abkacken, geben uns BLOODDAWN auf "Chemical" - Verzeihung - "Metallic Warfare" eine räudige und bärenstarke Metalinjektion. Aufgrund der Schnelligkeit und Kompromisslosigkeit dieses Hassklumpens können Vergleich zu MARDUKs "Panzerdivision Marduk", zu allen DEFLESHED-Alben und zu den guten alten CLEVER & SMART Comics angestellt werden.

BLOODDAWN sind die zurzeit unangefochtenen Könige des "Supreme Dresh Metal". FUCK YEAH!!

Tracklist:
01. Intro - We´ll Prevail
02. Heavy Metal Fuck
03. Metallic Studs
04. Inverted
05. Club d´Amour
06. Pagan Storms unleashed by Odins Frostdick
07. Bitching Metal
08. St. Pölten - Open all Night
09. Farewell to Sanity
10. Puke
11. Perished in Fire

Autor

Bild Autor

Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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