Plattenkritik

Breschdleng - Breschdleng

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Release Date: 24.04.2009
Datum Review: 02.06.2009

Breschdleng - Breschdleng

 

“Die einzige Hardcore Band mit Schwäbischen Texten“.

Na, was der Waschzettel verspricht, das hält er auch. BRESCHDLENG, was im Schwäbischen soviel heißt wie Erdbeere, veröffentlichen mit der selbstbetitelten EP einen Vorboten zum Album, welches Ende des Jahres erscheinen soll und spielen Hardcore mit schwäbischen Texten.

Und wollen wir auf den Punkt kommen: BRESCHDLENG nehmen sich und die Musik schon recht ernst. So setzt man sich mit ernsten Themen auseinander, nimmt jeglichem Ansatz zum Nachdenken allerdings die Ernsthaftigkeit durch diese Besonderheit in der Sprache. Dass man Songs wie „Seiferts Fritz / Saufalarm“ aber gar nicht ernst nehmen muss ist eigentlich eine logische Reaktion und wirft Szenetypische Fragen auf. So könnte man Authentizität anzweifeln, ebenso wie den Anspruch auf das was sich „Gegenkultur“ schimpft. Dass BRESCHDLENG schon jetzt ein Streitfall sind sollte klar sein. Das zeigt allein, dass alle Konzerte der letzten 2 Jahre ausverkauft waren. Bleibt nur eine weitere Frage: Welche Clubs waren das?

Alte Kommentare

von wasted.. 03.06.2009 12:24

ist ein witz, oder? warum veröffentlicht man sowas? find ich gut, dass du keine wertung gegeben hast.

von haha 03.06.2009 12:36

also mit hardcore hat diese musik ja nun wirklich nix zu tun...

von m0re 03.06.2009 13:15

mit hardcore hat so weniges zu tun

von lulu 03.06.2009 13:31

callejon?

von tim 03.06.2009 17:37

Haha, die spielen hier bei uns auf dem Land, auf irgendwelchen Äckern, nich in Clubs. Mukke is Bauernmetall-straight up!

von Hellboy 04.06.2009 09:41

Ich denke die Combo hat sowohl musikalisch als auch ideologisch mehr mit HC am Hut als ne Menge anderer Mucke und Leute hier. Und von wegen Äckern, die Jung shaben letztes Jahr auf dem Summer Breeze sowas von überzeugt, kein Wunder, dass die jetzt nen Deal haben.

von heinzelmann 04.06.2009 12:39

ich komm aus m gleichen kaff wie die. ist auf jeden fall hardcore und die texte sind teils ironisch teils sozialkritisch (schwarzer moh). Ich persönlich finds richtig gut, weil man mit schwäbisch eben normalerweise genau das verbindet was ihr hier alle macht, die aber ne gegenteilige message haben. aber ich finds auch nur zu verständlich dass man außerhalb von ba-wü damit absolut nix anfangen kann und zugegebenermaßen schwäbisch sich schon ziemlich beschissen anhört...

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Raphael

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