Plattenkritik

Call Me Lightning - The Trouble We´re In

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Release Date: 01.01.1970

Call Me Lightning - The Trouble We´re In

 

Die Zeiten in denen aus dem Hause Revelation nichts als straighter Hardcore die Welt erblickte sind spätestens seit den letzten Veröffentlichungen von ELLIOT und CHRISTIANSEN endgültig vorbei. Mit CALL ME LIGHTNING holt sich das Label einen weiteren, grandiosen Act irgendwo zwischen Indie-Rock und Postcore in die gute Stube, der mich vom ersten Track an zu begeistern weiß. CALL ME LIGHTNING grooven und toben mit vielseitigen und um es milde auszudrücken, ungewöhnlichen Arrangements, quirligen Basslines und teils schizophrenem Gittarenspiel auf "The Trouble We´re In" durch 10 vertakte und zum Tanzen animierende Tracks. Frontmann Nathan Lilley verleiht dem heiteren Trio durch eine Repertoire von Quietschen über Schreien und Stöhnen bis hin zum gewöhnlichen, harmonischem Gesang noch einmal das gewisse I-Tüpfelchen, dass CALL ME LIGHTNING zu etwas ganz Besonderem macht. Möchte man die Band klassifizieren, bewegen sich die Jungs irgendwie zwischen AT THE DRIVE-IN und THE BLOOD BROTHERS. Weitere Hinweise bezüglich des eigenwilligen Sounds von CALL ME LIGHTNING bekommt man beim genaueren Betrachten des Covers, welches Sänger und Gitarrist Nathan Lilley eigenhändig gestaltet hat. "The Trouble We´re In" ist eine verdammt wilde und geniale Scheibe, die man sich einfach zumuten muss.

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Torben

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Allschools Chef

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