Plattenkritik

Chip Hanna & The Berlin Three - Old South Jamboree

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Release Date: 01.02.2008
Datum Review: 08.02.2008

Chip Hanna & The Berlin Three - Old South Jamboree

 

Wenn eine Gruppe, die CHIP HANNA & THE BERLIN THREE heißt, ein Album, das Old South Jamboree heißt, auf einem Label, das "I USED TO FUCK PEOPLE LIKE YOU IN PRISON" heißt, veröffentlicht, kann eigentlich nur etwas ganz Großes auf uns zurollen. Oder auch nicht.
CHIP HANNA, ein altgedienter Punk, der schon die Stöcke für Gruppen wie den US BOMBS und ONE MAN ARMY schwang, umgab sich (mal wieder) mit den THE BERLIN THREE (Andy Laaf, Gitarre, Tex Morton, Gitarre/Lap Steel und Valle, Stand Up Bass), um seinen Wurzeln Tribut zu zollen. Kurz: Ein alter Punk, der in seiner Kindheit viel Country (Schuld daran war seine Mutter, die im "The Old South Jamboree" in Walker, Louisiana sang) geatmet hat, lebt genau dieses Country mit seinen Kumpels aus. Aber nicht in dem Land, wo die Cowboys am Lagerfeuer saßen und Countrylieder trällerten, nachdem sie mal wieder ein paar Indianer abgeschlachtet hatten, wird dieser Leidenschaft nachgegangen (dort scheint auch rege Nachfrage nach solchen Exponaten zu bestehen), nein nein, in Berlin ist dieses Gebräu degenerierter Zufälligkeiten verbrochen worden. Wer`s mag...

Tracklist:
1. Beetle Boot
2. Light A Fire
3. Jesus Ain’t Gone
4. Carson Road
5. Beer Drinkin’ Woman
6. The Chosen One
7. Wasting My Time
8. Old South Jamboree
9. Interstate 10
10. Gunfighter’s Blood
11. New York City
12. Party Line
13. One More Song
14. Barrel Of My Gun

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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