Plattenkritik

Chronosphere - Embracing Oblivion

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Release Date: 16.06.2014
Datum Review: 19.06.2014

Chronosphere - Embracing Oblivion

 

Gut zwei Jahre haben CHRONOSPHERE an einem neuen Album gearbeitet, nun kehren die jungen Thrasher mit „Embracing Oblivion“ zurück. War „Envirusment“ 2010 schon ein mehr als amtliches Debütalbum, haben die vier Griechen auf dem Nachfolger das Songwriting noch einmal verfeinert.

Klar, das Thrash-Rad wird hier natürlich nicht erfunden, CHRONOSPHERE hauen hier trotzdem einen Hit nach dem anderen raus. „One Hand Red Per Saint” oder „Herald the Uprising“ zeigen eindrucksvoll das Können der Jungs in dieser Hinsicht. Die Stärke der Band liegt dabei vor allem auf der technischen Seite der Musik. CHRONOSPHERE lassen selbst die schwierigsten Passagen leicht erscheinen und wirken dabei auf keinen Fall ohne Seele. Das abschließende Instrumental „The Redemption“ ist wohl das beste Beispiel dafür.
Knackig und trocken produziert, lassen sich CHRONOSPHERE stilistisch nicht in eine bestimmte Kategorie des Thrash Metals stecken. Der Grundsound ist zwar klar in der Bay Area verortet, die Kombination aus furiosem EXODUS-Riffing, packenden TESTAMENT-Melodien und METALLICA-Atmosphäre macht „Embracing Oblivion“ so stark.

Eigentlich sollte das zweite Album der Griechen allen gefallen, die mit Thrash Metal etwas anfangen. Natürlich kann man, wie immer wenn jemand „alte“ Stile aufgreift, argumentieren, dass CHRONOSPHERE der Musikwelt im Allgemeinen kaum etwas hinzufügen, sondern nur vorhandenes neu kombinieren. Wenn dies aber so elegant und gut geschieht wie hier, sollte man trotzdem mal reinhören!


Tracklist:

01. Killing My Sins
02. One Hand Red Per Saint
03. Force Fed Truth
04. Brutal Decay
05. Frenzied From Inside
06. Herald the Uprising
07. City of the Living Dead
08. Seize Your Last Chance
09. Beyond Nemesis
10. The Redemption

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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