Plattenkritik

Civet - Hell Hath No Fury

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Release Date: 08.09.2008
Datum Review: 15.09.2008

Civet - Hell Hath No Fury

 

Verkehrte Welt? Ich erinnere mich noch lebhaft als Ex-Soap Piepsstimme Jeanette Biedermann versuchte nach ihrem ganzen Pop-Gesülze eine harte Rockerin zu werden. Durch loderndes Feuer kroch sie in ihren Videos und gab auf einmal richtige Konzerte. Krass, wie hart die plötzlich war.

Nun, CIVET aus Los Angeles sind da ganz anders. Sie posieren hübsch dreinschauend auf dem Cover ihres Albums „Hell Hath no fury“ und präsentieren sich ganz unschuldig komplett in weiß gehüllt. Die Tattoos sieht man zwar trotzdem aber hey – das hat ja jeder. Legt man die Platte ein, drückt auf Play und hört sich den Opener „Alibis“ an so stockt der Atem. Rotzige Stimme, rotziger Sound, hartes und schnelles Treiben von der Band und kein Ende in Sicht ! Die Damen scheinen angepisst und geben einfach keine Ruhe. „Son of a Bitch“ beginnt als hätten die Beatsteaks zu alter Stärke zurück gefunden, mündet dann aber in eine Hymne die wohl gegen irgendeinen Herren wettert der CIVET mal etwas nicht so gutes wollte. „Take me away“ ist eine typische Streetpunk Hymne und hält das konstante Tempo diesmal etwas gedrosselt. Das schadet natürlich niemandem und „You dont know me“ schlägt wieder in dieselbe Kerbe wie „You dont know me“ und bietet mit ein paar Handclaps und der abwechslungsreichen Melodie ein paar nette Ideen.. Ein gutes Release mit reichlich Tempo.

Tracklist:

1. alibis
2. son of a bitch
3. pay up
4. all I awnt
5. bad luck
6. brooklyn
7. take me away
8. 1989
9. gin and tonic
10. you go tit
11. sin city
12. you don’t know me
13. hell hath no fury

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Raphael

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