Plattenkritik

Cloud 9 - Money can’t buy my Cloud 9

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Info

Release Date: 10.07.2008
Datum Review: 20.09.2008

Cloud 9 - Money can’t buy my Cloud 9

 

Auch wenn gerade Sommer ist (zumindest alle paar Tage mal), kann man ja trotzdem mal drüber reden – CLOUD 9 sind eine junge und vor allem ganz stille Band aus Österreich die verträumte, melancholische Musik fabrizieren die zwar ab und an ein wenig abwechslungsreicher klingen könnte aber trotzdem ganz schön um die Ecke kommt. Schön ist das richtige Wort. Vielleicht auch ein wenig verträumt und verzottelt.

Das CD-Cover könnte beim Hörer für ein liebevolles Lächeln sorgen denn Sänger Joe Hartmann schaut ein wenig verloren im Supermarkt. Gefunden hat er bereits Artikel wie Träume, Frieden, Freiheit und Lächeln. Auffällig ist doch, dass er bei all diesen schönen Dingen die Liebe noch nicht gefunden hat. Klar – hätte er das, warum dann Melancholische Musik? Joe Hartmann übrigens hat diese Platte im Alleingang aufgenommen und wollte sie ursprünglich als Soloplatte veröffentlichen. Einen Unterschied hört man nicht. Seine leise Gitarre und sein monotoner Gesang erklingen ohne Ausnahme durchgehend. Zugegeben – wirklich positiv klingen die Worte nicht, trotzdem kann man der Platte auch schöne Momente entnehmen. Beispielsweise der Opener „The Miss Out“. Dieser besticht durch seine melancholische Art die teilweise an ruhige FEEDER Songs erinnert. Ansonsten muss man sich einige Gähner zugestehen bis man mit „Not my Pigeon“ das Ende erreicht hat und sich zweimal überlegt ob man CLOUD 9 nochmals eine Chance gibt.

Tracklist:

1. The miss out
2. a great misery
3. you mean so much to me
4. sham
5. ever cloud has a silver lining (never return)
6. the ocean song
7. frown
8. for a smile
9. one of these days
10. lay down
11. just like you
12. not my pigeon

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Raphael

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