Plattenkritik

Converge - Axe To Fall

Redaktions-Rating

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Release Date: 23.10.2009
Datum Review: 20.10.2009

Converge - Axe To Fall

 

In den Köpfen der Menschen herrscht Chaos. Überall. Egal wohin man sieht. Sind wir nicht alle irgendwie besessen davon? Eine zentrale Aussage in Lars von Triers neuestem Streifen Antichrist lautet: "Chaos regiert!", gesprochen von einem Fuchs. Der Fuchs hat nicht unrecht, Lars von Trier ebenfalls nicht und CONVERGE erst recht nicht. Es ist der Krach, der sich erst in unseren Köpfen zu einem Ganzen zusammenfügt, eine Einheit bildet. Das Durchbrechen und Ignorieren von Strukturen, das scheinbar sinnlose Aneinanderreihen irgendwelcher Melodieansätze, dieses Gift und Galle spuckende Organ, diese technische Versiertheit, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Für viele unverständlich, für Liebhaber die Erfüllung.

Sie sind zurück. Die Meister des Brachialen. Dieses Mal haben sie Verstärkung dabei und diese nicht zu knapp. Eine Armee an Mitstreitern aus der Musikszene haben sie um sich versammelt, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Unter dieser Armee befinden sich solch prägnante Namen wie Steve Von Till, George Hirsch, Mookie Singerman und Steve Brodsky. Sie alle wetzen ihre Instrumente und die Stimmbänder, eine Schlacht, die gleich von vorne herein gewonnen scheint. CONVERGE sind eine dieser Bands, die gleich mit dem ersten Track alles in Schutt und Asche legen können. Das beweisen sie mit "Dark Horse" einmal mehr. Wozu soll man sich auch lange mit Nichtigkeiten rumstreiten, wenn man den Hörern auch gleich zum Anfang das Hirn rauspusten kann. Der Song wirkt dennoch anders, weniger chaotisch, fast geradlinig. Jedoch nur für die erste Hälfte. Schnell entfaltet sich das gewohnte Gefühl und man fühlt sich irgendwie zu Hause in all dem Krach. CONVERGE sind gewohnt schnell, die Finger fliegen über die Bünde, die Sticks schnellen auf die Felle und schon wird "geernet, was man säht". Währenddessen nimmt man teilweise schon thrashige Ausmaße an und überrascht durch unerwartete Wendungen in Stil und Methode.

Nate Newton hebt seinen Bass in die Höhe, holt zum Schlag aus, "Axe To Fall"! Er schlägt zu. Sie alle schlagen zu. Jacob brüllt wie am Spieß mit George Hirsch um die Wette. Jacob gewinnt und begräbt die Stimme Georges unter seinen Hasstiraden, hilft ihm danach aber freundschaftlich wieder auf die Beine. Zeit zum Verschnaufen gibt es keine. CONVERGE wollen zeigen, welche Ideen sie hier zu Musik verarbeitet haben. "Worms Will Feed" ist das nächste eindrucksvolle Beispiel. Im Gegensatz zum Anfang herrscht hier nun eine eher schleppende und progressiv wirkende Stimmung. Gleiches gilt für "Damages". Beide Stücke wollen beim Erstdurchlauf nicht in das Gesamtbild passen. Zu viel haben CONVERGE schon mit den Synapsen der Hörer gespielt, sie verätzt oder zum Platzen gebracht. Fast bemerkt man nicht, wie passend diese Stücke doch eigentlich sind und die weiteren Angriffe auf den Gegner einleiten. Diese wirken nach den kurzen Verschnaufpausen umso vernichtender.

Bevor Steve Von Till mit "Cruel Bloom" das Grabeslied des Hörers in Nick Cave´scher Form vorträgt, bekommt man durch "Dead Beat" noch einmal das finale Paket an Schlägen auf den gesamten Körper erteilt. Am Boden liegend, Blut spuckend und keuchend, wird man von Steve verabschiedet. Er weiß, man wird es nicht schaffen, fast schwingt Trauer in seiner Stimme mit. Die Musik ist passend leise und beruhigt den Verlierer. Dennoch, es wirkt fast verachtend und belustigt, denn er weiß genau, dass CONVERGE noch ein letztes Ass im Ärmel versteckt haben, welches sie nun in Richtung Boden schleudern. "Wretched World" steht in großen Lettern auf die Karte geschrieben, die einem in der Kehle stecken bleibt. Unfähig, um auch nur noch eine Handlung zu unternehmen, liegt man da und muss eine letzte Tortur über sich ergehen lassen. Sie machen es langsam, sehr langsam. Mookie Singerman singt einen in den Halbschlaf, die Musik wirkt hypnotisierend. Am Boden liegend wartet man auf das Ende, öffnet die Augen und erblickt Jacob mit weit aufgerissenem Mund. Er spuckt einem ein letztes Mal die Galle ins Gesicht, grinst und dreht sich um. Es herrscht Stille.

Während die Aasgeier hoch im Himmel über einem kreisen, liegt man dort und denkt über den eben ausgestandenen Kampf nach. Es bleibt einem nicht mehr viel übrig, als sich selber einzugestehen, dass man buchstäblich vernichtet wurde. Man schließt die Augen und trotz der Schmerzen wünscht man sich, die Zeit noch einmal zurückdrehen zu können und den Kampf erneut zu erleben. Aus einem anderen Blickwinkel und mit anderer Erwartungshaltung. Man hat das sichere Gefühl, dass sich das lohnen könnte. Chaos regiert!

by Alex G.


Muss alles mit, muss alles raus. Wer nach dem Konsum dieses Albums immer noch den abgedroschenen 'Jane Doe'-Vergleich bemüht, der soll sich für mindestens einen Song lang auf Ben Kollers Drumkit nageln lassen. CONVERGE 2009 sind verspielter, dichter, fetter und ideenreicher als je zuvor. Die fallende Axt wird so zum Damoklesschwert - über den Köpfen der anderen Hartmusizierenden hängend.

Man stelle sich für einen atemlos kurzen Augenblick nachfolgendes Szenario vor: Die Szene ist leer, harte Musik höchstens noch eine Randnotiz, die Gitarren sie wurden eingemottet. Schlagzeuge verstauben in dämmrigen Kellergewölben. Der Bass, ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Metal? Tot wie jeder zweite Text von CANNIBAL CORPSE. Hardcore?! Lasst uns nicht länger drüber reden. Der kleine Aufschwung in den Nuller Jahren, das war doch irgendwie glücklicher Zufall. In der Geisterstadt namens "Don't-call-me-chaoscore" flirren Windhexen ziellos umher, alles liegt grau in Staub. Menschen ohne Gesichter unterhalten sich über Töne längst vergangener Zeiten. Die kein Genre brauchten, um überhaupt irgendwas zu sein. Die irgendwie alles waren: Hart, pure formvollendete Zerstörung, abgrundtiefe Verzweiflung, bildschöner Dreck, Avantgarde, die sich selbst beständig einholte. Im Hintergrund, lauschend: Dreizehn Zeugen längst vergangener Zeiten, die selbstbewusst in die Zukunft weisen.

Ist das jetzt zu hoch gegriffen? Kennen wir ihre Tricks nicht mittlerweile in- und auswendig? Die Polyrhythmik Ben Kollers, der einen in manch unvorsichtigem Moment beinahe erschlägt (und der hier - soviel darf verraten werden - noch ein paar Pfunde drauflegt). Oder Kurt Ballou mit seinem kaputten Understatement, gestimmte Gitarren sind für Weicheier. Nate Newton, der seine Affinität zu Tiefergelegtem mit Grabesstimme im Metalkontext der DOOMRIDERS vollends ausleben durfte und auf "Axe To Fall" auch mal ans Mikro darf. Schlussendlich natürlich Jacob Bannon. Mal bellend, mal eher gesprochen flehend, immer diese etwas entrückt wirkende Form von Aggression. Kennen wir ihre Tricks nicht mittlerweile in- und auswendig?

"Axe To Fall" negiert und überzeugt. Mit vollerer, bulligerer Produktion. Mit einer Vielzahl von Gästen, die sich dennoch harmonisch einfügen und das Album nicht überfrachtet klingen lassen. Und schlussendlich auch mit einem leicht anderen Ansatz: Hier werden Ideen nicht umgehend platt gemacht, sondern weitergedacht und ausgelebt. Hier werden dem Hörer die Nägel nicht ausschließlich mit einer Zange aus dem Nagelbett gerissen oder die Faust in den Hals bis zum Zäpfchen gewuchtet. "Axe To Fall" - Album Nummer 7 - ist vielleicht CONVERGEs vollstes Album geworden. 'Dark Horse' gibt als Opener das ultimative Trojanische Pferd. Apokalyptischer Bass, ein dräuender Einstieg und dann? Eine Gitarrenmelodie, die einen Song trägt? Bei CONVERGE?! Der erste Song ist eine unverschämt eingängige Gitarren-Achterbahnfahrt, es gibt gar so etwas wie einen mitgröhlkompatiblen Refrain. Und durchgespielte Doublebass. Bannon klingt beinahe handzahm, bevor er sich doch wieder im Songgestrüpp verbeißt. 'Reap What You Sow' und der Titelsong wiederum sind dann schon eher die vertrackten bekannten Hassbatzen , die man von den Bostonern kennt. Dass George Hirsch von BLACKLISTED auf 'Axe To Fall' aushilft, bemerkt wohl auch nur, wer sich den Song über Kopfhörer anhört. 'Effigy' ist dann so etwas wie der ultimative Freundschaftsbeweis - und eine Möglichkeit für Stephen Brodsky (hier: Gitarre) und John-Robert Conners (hier: Schlagzeug) zu übergegniedelten Gitarren noch mal auf alte, chaotische CAVE IN-Zeiten anzustoßen. In 'Worms Will Feed', DEM nachdrücklichen Rasierklingenblues auf dem Album gibt Bassist Nate Newton den Mahner und lotet eine weitere Facette des CONVERGE'schen Tiefenspektrums aus. Schwer, schleppend, schief, schicksalsschwanger. Überhaupt: Wenn man 'Axe To Fall' etwas nachsagen könnte, dann dass viele Songs sehr gut für sich alleine funktionieren, der blutrote Faden jedoch manchmal fehlt. Die Songs jedoch, sie sind mitunter Manifeste. 'Wishing Well' wird sich in seiner beinahe D-Beat-lastigen Stringenz und Eingängigkeit (liegt's an DISFEARs Uffe Cederlund?!) perfekt in ein modernes Set einfügen, auf 'Cutter' spielen CONVERGE in Teilen ironiefrei Metal und lassen sich dabei von John Pettibone (u.a. HIMSA, THE VOWS) anblöken.

Womit wir wieder zurück wären in unserer Geisterstadt. Hier singt nur noch selten jemand schräge Lieder aus dem Gestern. Und wenn, dann hört er sich höchstwahrscheinlich an wie Steve Von Till von NEUROSIS. Der Strom, er scheint zunächst ausgefallen, wenn sich Von Tills kellertiefes Organ durch 'Cruel Bloom' windet, beinahe angenehm, wenn auch latent bedrohlich. Sind das noch CONVERGE? Da fehlt doch was. So etwas hätte man durchaus von MURDER BY DEATH erwartet oder in schieferer Interpretation von unserem entrückten Märchenonkel TOM WAITS. Am Ende bricht der Song dann doch noch auf, begräbt sich selbst und macht Platz für Stille. Darauf: Gitarrenmelodien wie eine verstimmte Spieluhr. Majestätisch und versöhnlich. Ist das ('Wretched World') noch unsere Zeit? Eine leicht verzerrte Gitarre als Herzschrittmacher und wer da singt ist natürlich (wieder) nicht Jacob Bannon. Mookie Singerman von GENGHIS TRON breitet sich harmonisch aus auf dem letzten, elegischen Stück dieser Platte, die einen glauben macht, dass Töne eben doch nicht beliebig verschiebbar sind, um irgendwas im Hörer auszulösen. Dass Aggression sich nicht doch beständig in den eigenen Klischee-Schwanz beißen muss. Da ist noch Leben drin in dieser aschfahlen Welt. Im Hintergrund: Leise Monologe. Das ist guter Bombast, CONVERGE wissen nicht zuletzt seit 'Grim Heart/Black Rose' mit Jonah Jenkins, dass sie auch mal abgeben müssen, um wahrhaft Großes entstehen zu lassen. Am Ende finden sie begleitet durch einen Chor von Höllenhunden doch noch ihre Heimat und explodieren in die Ewigkeit. Jetzt wieder durchatmen. Menschen ohne Gesichter, Staub von den Schultern abklopfend kommen dir entgegen.

by René


Tracklist:

01: Dark Horse
02: Reap What You Sow
03: Axe To Fall
04: Effigy
05: Worms Will Feed
06: Wishing Well
07: Damages
08: Losing Battle
09: Dead Beat
10: Cutter
11: Slave Driver
12: Cruel Bloom
13: Wretched World




Alte Kommentare

von molch 20.10.2009 23:42

das album ist göttergleich!

von yyy 20.10.2009 23:44

..ist ja alles richtig, aber diese platte verdient ganz klar 10/10!!!

von Dustiny 21.10.2009 00:08

nein ...höchstens 7/10 soviel schlechter als das andere Convergezeug. Hat einfach teilweiße nichtsmehr mit Converge zu tun. So Songs wie Worms will feed...was solln das bitte sein !? Das ganze klint so als hätten Converge alles ausprobiert was sie machen wollten und würden jetzt zwanghaft nach irgendwelchen anderen Extremen suchen. Kann mich dafür nichmehr begeistern

von bob 21.10.2009 01:20

...bin zum ersten mal genötigt, etwas zu schreiben... diese platte is eine logische konsequenz einer entwicklung aus kontrolliertem chaos und perfekter technik, gepaart mit sinn für ein austesten der grenzen. für jeden, der ein wenig interessiert an komplexität und abwechslungsreicher härte in songstrukturen hat, is dieses werk ein volltreffer!

von Kompetenznetzwerk 21.10.2009 01:55

Langsam gehen mir diesr pseudolitersrischen Reviews auf die Nerven. Nur weil ihr jetzt im Deutschleistungskurs seid oder ein Germanistikstudium begonnen habt, müsst ihr nicht gleich aus jedem Review eine Kurzprosa machen. Und dann auch noch 2x so einen Schlonz. Aufhaenger moegen ja toll sein, aber man kann es auch uebertreiben! Scheibe wird geil, das steht fest!

von molch 21.10.2009 03:15

diese platte verdient aber keine normale review.

von Nompetenzketzwerk 21.10.2009 03:25

Halts Maul, geh mal auf Ramtatta.de, vielleicht wirst du da bedient, du Kloppi. Ich kanns übrigens gar nicht erwarten, die Platte zu hören!

von xn 21.10.2009 04:05

super Album. aber das Review geht ja mal gar nicht. Viel zu lang, liest doch niemand. Ich will kurz und prägnant informiert werden, keine Romane lesen.

von handsome tall dude 21.10.2009 04:10

@Nompetenzketzwerk: auf der myspace-page gibts n stream. zu den reviews: geisterstadt vs. chaos-prügel beides für mich sehr treffende heransgehensweisen. schön zu sehen, dass rené sich wieder mächtig ins zeug legt. hast wohl angst, dass alex dir alle deathwish-reviews wegschnappt und du mit torben um die letzten emo-releases kämpfen musst, oder? :D zur platte wurde alles gesagt, was gesagt werden musste. für mich schlicht und einfach DAS release '09!

von @xn 21.10.2009 04:11

dann geh zu hardkern.

von Sno 21.10.2009 08:48

100mal lieber investiere ich 5 min für ein angenehm gut geschriebenes Review als mir irgendeine billige Hauptsatz.Hauptsatz.Hauptsatz Konstruktion in mickrigem deutsch an den Kopf werfen zu lassen

von DrFaust 21.10.2009 09:08

Mich erinnert die Platte stellenweise (Worms will feed) sehr stark an die letzten Releases von "The Banner". Da ich mich mit Converge allerdings nie wirklich beschäftigt habe, stellt sich mir jetzt die Frage, wer jetzt in wessen Fahrwasser fährt. Wenn ich die Reviews hier lese wirkt es ja eher so, als ob diese Art von Songs eher nicht Converge-Stil sind. Platte geht in Ordnung, verkürzt für mich aber irgendwie nur die Wartezeit auf The Banner. Immerhin kann ich jetzt bei dem ganzen Converge-Hype auch mal mitreden, da ich es geschafft habe eine Platte am Stück zu hören =D Was die "pseudoliterarischen Reviews" angeht muss ich leider auch sagen, dass das langsam bisschen zuviel wird. Bei Converge versteh ichs ja noch, aber vielleicht in der Gesamtheit mal was lockerer nehmen die Sache ^^

von Alex // Allschools 21.10.2009 10:27

@ DrFaust: Tatsächlich hast du recht, die etwas schleppenderen songs gehen in die richtung, wie sie the Banner auf "Frailty" eingeschlagen habe. Nicht zu hundert Prozent, aber man könnte sich dran erinnert fühlen. Ist mir auch erst auf- und eingefallen, als du das geschrieben hast. Da freu ich mich auch auf neues Material, die letzte Platte war genial! @allgemerner Konsens: entschuldigt, dass ich versuche einen gewissen Anspruch in meine Texte mit einfließen zu lassen. Habe nicht gewusst, dass das schlimm ist. Ja, ich hatte einen Deutsch-LK (aber das ist zehn Jahre her). Nein, ich studiere nicht Germanistik.

von seb 21.10.2009 11:55

is ja schön, dass nich jeder dulli hier was schreiben darf - wobei die tendenz teilweise auch mal anders war. aber fest steht, dass ich auch eher kurz informiert werden möchte - egal ob in form einer kurzprosa oder hauptsatz.hauptsatz.

von JJ 21.10.2009 12:38

Jo ne, sehr schön orchestriert, ein Album für die ganze Familie. 10/10

von Rico 21.10.2009 12:51

mit Dark Horse haben sie meiner Meinung nach die geilste Gitarrenmelodie 2009 geschrieben. der lauf is der hammer!

von @DrFaust 21.10.2009 13:50

wenn du die "each breath haunting" mochtest, solltest du dich undbedingt mehr mit converge beschäftigen. ist zwar nicht so straighter hc, wie dir dort geboten wird, von der thematik, einstellung und atmosphäre ist es aber doch vergleichbar.

von DrFaust 21.10.2009 13:56

Hmm krass! Hab Converge vor ein paar Jahren mal auf'm Summerblast als Headliner gesehen und hab einfach nicht verstanden wieso die so gefeiert werden. Die neue Scheibe ist aber ziemlich ordentlich. Und da The Banner zu meinen absoluten Lieblingsbands gehören muss ich mich wohl jetzt mal ernsthaft mit Converge beschäftigen! Finde die "Each Breath Haunting" sogar noch was stärker als die "Frailty". Ist also Win-Win für mich ^^

von Matthias Geschmaxpolizei 21.10.2009 15:43

Als ich den Stream zum ersten Mal durchgehört habe war ich echt sprachlos. Hatte Converge so ein Meisterwerk nicht mehr zugetraut. Es ist unglaublich, wie inspirierend und abwechlungsreich dieses Album ist. Die Songs sind so unterschiedlich und dennoch fügt sich alles nahtlos zu einem convergigen Gesamtkunstwerk zusammen! Dark Horse, Wrechted World, Axe to fall, Damages, Dead Beat, Reap what you sow, Cruel Bloom und Worms will feed sind für mich jetzt schon Klassiker! Besonders gefällt mir dieser leichte Mastodon-einschlag bei den Gitarren in einigen Songs. Die Jungs wissen was gut ist und kommen hoffentlich mit Mastodon auch auf Europatournee, das wär der Hammer. Ich dachte der Gipfel wäre mit Jane Doe erreicht worden , doch ich korrigiere mich gerne und behaupte das Converge hier ihr bislang bestes Album abgeliefert haben. Klare 10/10

von rumpf 21.10.2009 16:08

absoluter schrott, lärm hoch 10, wie kann man nur sowas hörn? Krank?!!

von Du tust mir 21.10.2009 16:22

Leid rumpf, so eine Aussage könnte auch von meiner Mutter kommen...

von Rockfreak 21.10.2009 16:36

Ich finde bisher das Axe To Fall die Beste Platte nach Jane Doe ist, knapp gefolgt von No Heros und You Fail Me. Wie immer bei Converge war nichts anderes als höchstes Niveau zu erwarten, auf euch kann man sich verlassen.

von rumpf 21.10.2009 18:44

deine mudda is mir sympathisch, vielleicht hat sie ja recht, denk ma drüber nach warum du so krankes zeug hörst anstatt gute musik wie zum beispiel lady gaga oder ich + ich

von Timo 21.10.2009 18:48

mit Sicherheut jetzt schon ne Ausnahmeplatte. Ob Converge damit nochmal an die Jane Doe rankommen weiß ich erst, wenn ich mir die Platte auch noch in nem halben Jahr gerne anhöre. Ich vermute mal ja...

von fred 21.10.2009 19:23

25ter!

von JJ 21.10.2009 20:45

@rumpf. stop trolling, die nummer zieht nich

von Enno 21.10.2009 21:29

@ Matthias Geschmaxpolizei Converge + Mastodon = Europatournee Wahrlich das wäre ein Traum. Die beiden haben die beiden Alben des Jahres abgeliefert denn genau wie "Crack The Skye" verdient auch die neue Converge nur volle Punktzahl. 10/10

von Steven 22.10.2009 10:02

Ich liebe dieses Album...

von Torsten // allschools 22.10.2009 11:10

Absoluter Knaller, ich bin begeistert. Und die Reviews sind auch super zu lesen.

von Steven 22.10.2009 12:39

... Ja... Die Reviews sind echt super!

von Der Jens 22.10.2009 15:26

Muss ganz ehrlich sagen: nach Dark Horse und Axe To Fall hab ich mir vom Album wesentlich mehr erhofft... Mag an den Thrash-Anleihen liegen, dat liegt mir gar net. Für's Top Album des Jahres reicht das leider nich

von Alex // Allschools 22.10.2009 15:43

Ich hätte nicht gedacht, dass das allgemeine Empfinden derart positiv ausfällt. Freut mich sehr!

von aegaw 22.10.2009 20:41

erstaunlich gutes album.. besonders die features.. neurosis und genghis tron <3

von /b/tard 22.10.2009 21:56

1.Gute Band sein 2.Altes und Neues mit einfließen lassen 3.???? 4.PROFIT! Ich geb 9/10

von Matze 22.10.2009 22:08

kenne nur den song "no heroes" von converge, gibs hier auch sone ohrwürmer drauf? :D

von Fab 23.10.2009 10:20

Unglaubliches Album, nach Jane Doe mein Lieblingsalbum. Noch vor No Heroes. Super Stark! 10/10

von Ratatatata 23.10.2009 10:43

Unsagbar gute Platte. Ich hätte nicht gedacht, dass Converge noch einmal so trumpfen können. Wahnsinn. Die zwei Reviews lesen sich auch mehr als gut. Alex und René sollten öfters gemeinsam schreiben!

von pommes 23.10.2009 10:57

zwei reviews mit der gleichen aussage braucht kein mensch.

von Renö, der frische Franzose 23.10.2009 11:42

Scheint eure Lieblingsband zu sein, ihr Kasperköppe

von nöö, 23.10.2009 11:53

glaube Converge haben es mit dieser Platte einfach eine riesen Konsens Platte geschaffen, da sie schlicht gut ist.

von Puffmusiker 23.10.2009 13:11

Das is nur Krach - sonst nix

von geh... 23.10.2009 13:25

...Händel hören. Das ist im Gegensatz zum großen Rest des Genres pure Melodie.

von Händel 23.10.2009 13:37

Nette Gitarrenarbeit, nette Songstrukturen, nette Band = Nettes Album. Mehr als 5/10 kann da nicht kommen. Halt, ich hab den HEILANDS-Bonus vergessen, den Converge sich scheinbar verdient hat. Klar, dann 12 von 10.

von rama 23.10.2009 13:41

haha @händel. gefällt mir gut dein comment. irgendwie ist converge aber auch die band, die alle abfeiern. das hat sich iwie versälbständigt..

von dann 23.10.2009 14:10

erzählt doch mal ihr spezialisten: welche band kann bei dem gesamtpaket mithalten??(inkl. artwork etc)

von Händel 23.10.2009 14:33

Irrelevant, da Geschmackssache. Die Polemik ignorier ich einfach mal, da sich niemand als Spezialist hingestellt hat. Es ist ferner auch irrelevant, ob ich die Artworks von Jacob Bannon mag oder nicht - was ich durchaus tue - oder die politischen Ideale der Band respektiere. Es ging mir nichtmal explizit um den Wert des Albums aus einer subjektiven oder objektiven Sicht heraus. Im Falle von Converge kann man sich nur öfters nicht des Eindrucks erwehren, das die "Genialität" der Band in einem tarrantino´schen Ausmaß "Fangemacht" ist. Meine Meinung, keine scharfe Gesellschaftsanalyse oder allgemeingültige Richtigkeit TM.

von Orphaned 23.10.2009 15:12

nein, der Converge Cult ist etwas echtes, wer Jane Doe verstanden und verinnerlicht hat ist dahintergestiegen und dann ist der "hype" das selbstverständlichste..

von @Händel 23.10.2009 15:21

Ich finde das das Talent von Drone und Post-Metal auch fangemacht ist, denn Powerchords 10 Minuten ausklingen lassen kann jeder... Bei Converge ist aber Eigenständigkeit und Talent vorhanden

von Händel 23.10.2009 15:21

Super, Orphaned. Selbsterhöhung pur. Vermutlich stimmt das aber. Es steckt wahrscheinlich einfach zuviel Bauerntölpel in mir um die Mathematik dieser Musik zu verstehen, zuviel Unglaube um die heiligen Schrift zu begreifen... Schade, dann werde ich wohl meine ganzen Convergeplatten und meine Tshirts vernichten. Es hat scheinbar kein Sinn mit mir.

von Händel 23.10.2009 15:22

@@Händel: Definitiv. Keine Frage. Das wollte ich niemals anzweifeln!

von und wieder... 23.10.2009 15:28

geht die "allschoolsche" Diskussionsrunde los...darauf wartet man bei jeder halbwegs polarisierenden Platte.

von Händel 23.10.2009 15:31

Diskutieren macht Spaß, finde ich. Aber ich entziehe mich dem dann jetzt auch. Hab meine Meinung schon genüge kund getan und hör mir die Platte nochmals an. Vielleicht zündet sie ja doch noch.

von Orphaned 23.10.2009 15:44

es geht gar nicht um die Mathematik, das ist der Springende Punkt... ich sehe und hype Converge nicht wegen der Mathematik, der Brachialität oder ihrer Einstellung... Für mich sind Converge weder tech, noch br00tal, für mich sind Converge einfach FOR THE HEART! und wer das nicht nachvollziehen kann ist sowieso auf dem Falschen Dampfer, dann reden wir einfach nur noch aneinander vorbei. das schönste was ich je zu JANE DOE gelesen habe war: "the most heart-felt record of all time" einfach auf den Punkt gebracht.

von from the heart 23.10.2009 16:31

seit heute kann man sich das ding übrigens auch KAUFEN

von m0re 23.10.2009 16:39

kacke

von du meinst wohl 23.10.2009 16:52

(kacke)..... wenn man kein Geld hat.

von Horsti 24.10.2009 05:10

Mal wieder so eine Band, wo jeder sofort nen feuchten Schlüpfer bekommt, wenn die was Neues rausbringen. Langweilig.

von simtz 24.10.2009 09:25

zu recht bei dem album. rein musikalisch nicht weils converge ist---

von Puffmusiker 24.10.2009 13:12

"the most heart-felt record of all time"? Lachwech...dann ist Napalm Death´s "Scum" wohl "the most romantic longplayer of all time"? Converge is ne Scheissband - sonst nix.

von Srna 24.10.2009 13:43

Nach 2 Durchläufen bin ich bis jetzt doch etwas enttäuscht....mal sehen wie es in einer Woche aussieht aber bis jetzt find ich die Scheibe eher durchschnittlich

von Tobe 24.10.2009 17:12

wieso muss eigentlich jeder der eine bestimmte band nicht mag das jedem mitteiln ? was lest ihr eigentlich die reviews wenn ihr mit der band nix anfangen könnt ? naja, kann ja jeder seine zeit verschwenden wie er will, so wie ich grade hahaha

von fu 26.10.2009 14:38

man könnte die kommentarspalte ja auch zu einer monologzeile umfunktionieren, dann kann jeder mit sich selber reden und alle wären glücklich, weil das dicke kind von nebenan einem die sandburg nicht mehr kaputt treten kann.

von Tobe 28.10.2009 15:49

man könnte das zeug ja auch komplett abschaffen, nur wüssten dann einige nicht mehr was tun den lieben langen tag....

von Fab 07.11.2009 02:10

Preorder Packet kam heute an, sieht einfach nur sau dick aus. Platte sowohl Booklet und der Rest. Unterstreicht einfach nochmal dieses Meisterwerk. 10/10

von void 04.12.2009 21:40

sogar bestes converge album! besser als die letzten beiden tracks geht es einfach nicht!

von void 04.12.2009 21:41

sogar bestes converge album! besser als die letzten beiden tracks geht es einfach nicht!

von FossilGenera 04.12.2009 22:48

Bin mir nicht sicher ob es das Beste Album von denen ist, aber es hält locker mit No Heroes (was auch ein hervorragendes Album ist!) mit.

von Arndt 05.01.2010 17:26

schöne reviews. alle die eh nur 3 sätze lesen wollen können ja woanders hingehen. für alle anderen: converge machen keinen metal und wollten auch niemals brutal oder dergleichen sein. darum ging es bei der band nie.

von DrKolossos 03.07.2010 18:55

Wie geil...das sitzt du beim WM gucken und auf einmal kommt Mr. J. Bannon vorbei. Hab noch kurz mit ihm gesprochen. Bombe!

von @ Dumpfbackö 24.07.2010 02:32

"pseudolitersrischen Reviews" hihihi

von Ray 27.07.2010 20:55

@ Kolossos: das wäre mal ein interessantes erlebnise^^ Platte is mega die letzten beidne Tracks sind soooo dermaßen episch und einfahc nur geil,ebenso wie die ganze verdammte Platte. Wer meint das is ne scheiß Band hat keine Ahnung von Musik.

von JohnnyB 12.05.2011 17:33

ne sorry das hier geht gar nicht! 11 songs lang immer der gleiche Hochgeschwindigkeitszug. Null Abwechslung. Einfach öde. Und die letzten beiden Songs sind zwar langsamer, klingen aber so als hätte man noch schnell zwei schlechte Uralt Demos herausgekramt und auf die cd gepackt. Ich bin, trotz dieses Totalausfalls, immer noch Converge fan. Hoffentlich gehn die Jungs auf der nächsten Platte wieder einen Schritt zurück. Zumindest bis No Heroes. Und verbinden Geschwindigkeit,Langsamere Parts, Melodie und Härte mit intelligenten Texten. So wie es sein soll!

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René

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