Plattenkritik

Curl Up And Die - The One Above All, The End Of All That Is.

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 13.08.2005

Curl Up And Die - The One Above All, The End Of All That Is.

 

Die experimentierfreudigen Post-Hardcore Burner von CURL UP AND DIE melden sich mit ihrem zweiten Longplayer, "The One Above All, The End Of All That Is" auf Revelation Records zurück. "Unfortunately, We’re Not Robots" war eine von Curt Ballou produzierte, gnadenlose Hinrichtung und die furiosen Eps aus dem letzten Jahr, "We May Be Through With The Past..." und "...But The Past Ain't Through With Us" rollten einem die Zehennägel vor geballter Wucht auf. Die Frage ist also, ob das Quartett den Erwartungen der Fangemeinde entsprechen kann.

Der digitale Hardcore mit den Beats aus der Dose, der sich ja bei einem Track wie "I Don't Give A Shit If I'm In Outer Darkness, I'll Make Friends" offenbarte ist scheinbar Schnee von gestern, den CURL UP AND DIE haben sich quasi wieder ihrer düsteren, brachialen Wurzeln erinnert. Neben gewohnt, temporeich geknüppelten Wutmomenten finden sich auf dem neusten Silberling immer wieder langsamere Passagen wieder, die nur so vor Härte zu explodieren scheinen. Ein bisschen fühlt man sich hier an die frühen Tage von POISON THE WELL erinnert, was definitiv nichts Schlechtes ist. Diverse Tempowechsel und eine Kombination aus härteren Shouts und ordentlichem Geschrei sowie Spoken Words an den richtigen Momenten sorgen für unglaubliche Intensität und langfristigen Hörgenuss. Alex Newport ist diesmal für die Produktion verantwortlich und beweist nach Arbeiten mit Bands wie THE MARS VOLTA oder AT THE DRIVE-IN seine Talent für die verschiedenen Musikstile. Der Hördurchgang von "The One Above All, The End Of All That Is" gestaltet sich mit seinen verschiedenen Stimmungsszenarien wahrlich als ein Wechselbad der Gefühle, die schier philosophischen Lyrics erledigen den Rest. CURL UP AND DIE haben es mal wieder geschafft ihre Anhängerschaft nicht zu enttäuschen.

Tracklist:

01 An Uncomfortable Routine
02 Antidepressants Are Depressing
03 Ultra Carb Diet Carpooling Stupid Fucking Life
04 The One Above All, The End Of All That Is
05 Instrumental
06 Black Out
07 There Ain't No CAN'T in AmeriCAN
08 Zero MPH Fallover
09 There Is Never Enough Time To Do Nothing
10 I'm Trying To Fly To The Moon Using Two Magnets And Willpower
11 Blood Mosh Hips Hair Lips Pills Fuck Death

Alte Kommentare

von Ape 03.12.2009 15:56

absolut hammer geile scheibe. hört man immer wieder gern.

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Torben

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