Plattenkritik

Daath - The Concealers

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Release Date: 17.04.2009
Datum Review: 17.03.2009

Daath - The Concealers

 

Century Media Records veröffentlichen gemeinsam mit Roadrunner Records das neue DÅÅTH Opus „The Concealers“, wobei erstere die CD herstellen werden und letztere sämtliche anderen Aufgaben wahrnehmen. Die aus Atlanta, Georgia, stammende Band (gesprochen wie Goth nur mit D) geht auf ihrem Zweitwerk eher untypisch amerikanisch mit ihrem Death/Thrash Metal vor. Denn anstatt in Breaks oder Höher/Schneller/Weiter-Regionen vorzudringen setzten DÅÅTH auf Tempiwechsel und Dynamik. Ein leichter Industrial-Anstrich und klinischer Maschinensound bringt die Band sogar in die Nähe von FEAR FACTORY. Der größte Unterschied zum Debüt „The Hinderers“ ist die etwas brutalere Ausrichtung des Sextetts, die sich mehr dem knüppelndem, Groove orientierten US Death Metal angepasst haben, als permanent Richtung Schweden zu schauen. DÅÅTH sind dennoch melodisch, allerdings wird die Harmonie nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, sondern in den aggressiven Gesamtsound, für den Jason Suecof und Mark Lewis verantwortlich waren, integriert (diese Vorgehensweise lässt streckenweise Parallelen zu CHIMAIRA erkennen). Weiterhin wird "The Concealers" dezent von Keyboard Klängen untermalt, die ihren Beitrag zu einer düsteren Grundstimmung leisten. Die leicht verspielten Gitarrensoli geben letztlich dem Album einen Drive Richtung Neoklassisch und zeugen vom Facettenreichtum der Band. Negativ macht sich der neue Sänger bemerkbar, der völlig unspektakulär seinen Job verrichtete und keine Akzente setzen konnte. Hinzu kommen einige Songs, die das Prädikat „Filler“ verdienen und sich gegenüber den „Killern“ in Überzahl befinden. Letztlich haben DÅÅTH mit "The Concealers“ ihren Sound gefunden, der auf Aggression, Moderne und Abwechslung setzt, beim nächsten Album muss dieser noch zwingender und fesselnder inszeniert werden.

Tracklist:
01. Sharpen The Blades
02. Self Corruption Manifesto
03. The Worthless
04. The Unbinding Truth
05. Silenced
06. Wilting On The Vine
07. Translucent Potency
08. Day Of Endless Light
09. Duststorm
10. ...Of Poisoned Sorrows
11. Incestuous Amplification

Alte Kommentare

von Muraas 17.03.2009 17:11

Hm, was ich bis jetzt von dem Album hören durfte hörte sich nach mehr als 6 Skulls an. Mal abwarten bis sich das Ding bei mir dreht ... dauert ja immerhin noch nen Monat :(

von Drench 17.03.2009 17:16

sehr gute Ansätze aber zuwenig packendes 6 passt

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Clement

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