Plattenkritik

Dante - November Red

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Release Date: 25.01.2013
Datum Review: 28.01.2013

Dante - November Red

 

Das neue Jahr beginnt für Liebhaber des Progressiven im Bereich Rock/Metal vielversprechend, denn sowohl RIVERSIDE als auch DANTE veröffentlichen neue Alben. Wobei 2013 für die Letzteren mit einer Hiobsbotschaft begann, da Markus Berger, Bassist, Gitarrist, Produzent und Mitbegründer der Band versatrb. Somit obliegt dem dritten Output (und endlich fand sich mit Massacre Records ein stärkeres Label, um den Bandnamen adäquat zu verbreiten) bereits von Anfang an eine Schwermut, die „November Red“ in eine andere Sphäre erhebt.

Mal unabhängig davon sind die sieben neuen Kompositionen mit einer spielerischen Hingabe eingespielt worden, die sowohl ein Faible für instrumentale Ausritte als auch für geradlinige Arrangements erkennen lassen. Ob jetzt genau Bands wie DREAM THEATER oder PORCUPINE TREE die Initialzündung für die Süddeutschen gewesen sind ist unerheblich, denn aufgrund des Brückenbaus vom Rock zum Metal unter dem Deckmantel des Progressiven gepaart mit einem Gefühl für tiefporige Refrains sowie teils stark ausufernde Key-Elemente heißt das Resultat schlicht DANTE. Dabei ist auch die Stimme ein großes Plus, ohne viel Pathos und dennoch mit voluminösem Timbre versehen führt sie die begabten Instrumentalisten zum Ziel, trotz aller vordergründigen Verspieltheit den Kern eines nachvollziehbaren Songs zu schmieden. Damit ist eigentlich alles gesagt, einfach kaufen und genießen!

Tracklist:
1. Birds Of Passage
2. The Lone And Level Sands
3. Beautifully Broken
4. The Day That Bled
5. Shores Of Time
6. Allan
7. November Red

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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