Plattenkritik

Dead End Story - The Next Thing

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Release Date: 01.03.2012
Datum Review: 07.03.2012

Dead End Story - The Next Thing

 

Suomi ist nicht etwa der neueste letzte Schrei im Börsenmaklerschnellrestaurant. Noch weniger die jüngste S-Klassen-Konkurenz von Audi. Suomi – da wo der Bär steppt und die Karjalanpiirakka einfach am besten schmecken. Und die ansässigen Geschichtenerzähler mit einer 5-Song-EP ihr zweites Bandjahr feiern.


„The Next Thing“ ist dabei lediglich die logische Fortführung des jungen Demos: „Serenity“ und „So Called Home“ liegen genau zwischen rough getränkter Stimme mit Herz und Jameson – Frankie Stubbs und Jay Northington lassen grüßen – nicht nur was Vocalcharakter oder Melodiebögen anbetrifft. Überaus engagiert und originell gucken DEAD END STORY bei ihrem Debüt jedoch nicht aus der Wäsche, so sparen die Finnen an tretenden Hooklines und handwerklicher Dynamik, obgleich die sechzehn Minuten zackiger Punkrock eine gute Basis und möglichen Ballbesitz liefern.

„Better Days“ liefert zwar den dreckigen Bass und die schrammelige Attitüde, die „The Next Thing“ ehrlich und bodenständig klingen lässt. Der interne „Hit“ scheint jedoch noch nicht geschrieben, der Funke noch nicht breitflächig genug übergesprungen zu sein. Ein Blick in die Karte und das Höchstmaß an Optimismus – dann wird hier nicht in der Sackgasse verreckt sondern elegant ins europäische „Herz auf dem Ärmel“ gestochen. Soweit die Planungen zum „nächsten Ding“ aus, von und mit Suomi.

Trackliste:

1. Better Days
2. Serenity
3. Hey Old Friend
4. So Called Home
5. The Next Thing

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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