Plattenkritik

Demoraliser - A Living Nightmare

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Release Date: 08.10.2012
Datum Review: 25.10.2012

Demoraliser - A Living Nightmare

 

Erste Erfahrungen mit DEMORALISER konnten im Frühling 2012 auf einer Split gesammelt werden, die die Briten zusammen mit THE HAVERBROOK DISASTER auf den Markt schmissen. Zwar steuerte das Quintett lediglich 2 Songs bei, allerdings war an diesen ihr Stil mehr als deutlich zu ergründen. Im Herbst 2012 angekommen veröffentlichen sie jetzt ihr erstes vollwertiges Album (neben der Split veröffentlichten sie noch zwei EP’s) und siehe da, genau die oben genannten 2 Songs wurden auf eine halbe Stunde ausgedehnt. „A Living Nightmare“ ist nichts anderes als das Streben einer jungen Band, sich genau wie THE GHOST INSIDE oder FOR THE FALLEN DREAMS anzuhören. Ein warmer, melancholischer Geruch, hardcorelastiger Metal in der Schnittmenge von metallastigem Hardcore, ein wohlig tiefer Barde am Mikro und laufend hidden melodies sind die Zutaten, aus denen keine Helden, sondern nur Mitläufer gemacht werden. Alles klingt ausgereift und handwerklich solide, gerade die Gitarren braten streckenweise ein ordentliches Steak. Aber es fehlen maßgebliche Dinge wie Wiedererkennungswert und vor allem das gewisse Etwas.

Tracklist:
1. Pretender
2. A Living Nightmare
3. Checkmate
4. The House Always Wins
5. Early Years
6. Eye To Eye
7. Mother's Ruin
8. Reap What You Sow
9. Blind Sighted
10. Blood Meridian

Alte Kommentare

von hmjoa 26.10.2012 12:32

Fand die beiden EP's eigentlich ganz geil. Nichts besonderesaber trotzdem gut anzuhören. Blood Meridian und Checkmate sind aber imo echte Hits! Schade das beide schon auf der vorangegangen EP waren. 6,5/10

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Clement

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