Plattenkritik

Design The Skyline - Nevaeh

Redaktions-Rating

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Release Date: 19.08.2011
Datum Review: 07.09.2011

Design The Skyline - Nevaeh

 

Macht eine Band laut ihrer Promo-Beschreibung:“Experimental-Death-High-Tech-Grind-Pop", hat man doch irgendwie das Bedürfnis gute Besserung zu wünschen.
Es geht um DESIGN THE SKYLINE, die jetzt bei Victory Records unter Vertrag stehen. Diese 7 Musiker - die allesamt die genau gleiche Frisur in unterschiedlichen Farben tragen – (Anm. d. Red: Ob dies zur genauen Erkennung und Identifikation der einzelnen Mitglieder dient ist bisher wissenschaftlich noch nicht erforscht oder belegt) haben ihr Album „Nevaeh“ veröffentlicht.
Du legst „Nevaeh“ in den Plattenspieler und drückst auf Play. Doch dann passiert es: Die Musik beginnt. Es lähmt dich. Du kannst nicht mehr atmen, nicht mehr fühlen, es gibt nur einen Gedanken: WHAT THE FUCK?! Dieser anfängliche Schockzustand hält knappe 29 Minuten lang an.
DESIGN THE SKY mischen alles, was es an Genres gibt so wild, dass man als Autor dieses Reviews wirklich massive Probleme hat, den Silberling in einem Rutsch durchzuhören. Techno-Interludes wechseln mit Blastbeats; ein Sänger (und es gibt 2) der röhrt, als wäre er Johan Hegg (Amon Amarth) mit Erkältung. Cleanparts folgen auf Death-Metalgeschreddere und ein miserables Songwriting. DESIGN THE SKY knallen hier Riff an Riff, drehen den Kassettenrecorder mit Neunziger Techno auf und lassen eine Quietscheente die Cleanparts singen. Das häufige Auftreten des genannten Cleanparts verbessert dies leider nicht wirklich.

In Internetforen werden massig Hasstiraden gegen diese Jungs aus Corpus Christi geschoben. Davon distanziere ich mich hier klar. Es geht mir hier nicht darum die Menschen, oder ihre Frisuren, schlecht zu reden. Ich beurteile rein das, was hier aus meinem Lautsprecher dröhnt. Trotz allem kann ich nicht verstehen – und hoffentlich bin ich hier nicht der einzige- der das Signing dieser Band bei Victory Records wirklich nicht verstehen kann.
Das Leben ist und bleibt einfach nicht fair.



Tracklisting:

1. Crystal Swords Kill The Hordes
2. Reality Away
3. Destroyer
4. Cybernetic Strawflower
5. Break Free From Your Life
6. Reverie
7. Witch Of The Woods
8. Free For Infinity
9. Under The Blood Driven Moon
10. Nevaeh

Spielzeit: 28:58 min

Alte Kommentare

von BenS 07.09.2011 11:11

Treffendes Review... dazu kommt noch, dass man ganz klar das Gefühl hat, dass die "Jungs" (???) ihre Instrumente nicht beherrschen, bzw. das Ganze stellenweise sehr unsauber eingespielt ist.

von wrp 07.09.2011 14:41

aber den bandnamen sollte man im review dann doch richtig bzw. komplett schreiben, oder? ;)

von wololooo 07.09.2011 17:39

Witzfiguren. Und wer davon noch nicht überzeugt ist, der schaue sich bitte folgende track by track discussion an: http://tinyurl.com/3eh692o Wenn ich sehe, wie sich diese Schminkköfferchen ihre 3 Gehirnzellen über ihren lyrischen Ausfluss zermartern, läuft es mir echt kalt den Rücken runter.

von jonsen 08.09.2011 09:24

also den "sänger" mit johann hegg zu vergleichen!? never...;) aber die review trifft es trotzdem recht gut. soll jeder aussehen wie er will, aber wenn die musik dann auch noch so übel ist hört bei mir das verständnis für ein signing komplett auf. eine einzige frechheit sowas...

von na ihr seid doch 12.09.2011 01:10

alle neidhammel. die jungs haben das signing verdient und punkt!

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Mitch

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Mitch // 25 // Regensburg // Wanderlust // Roadtrips // hope.faith.love

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