Plattenkritik

Disabused - The Dawn of a new Age

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 21.05.2005

Disabused - The Dawn of a new Age

 

„Es ist meiner Meinung nach heutzutage genauso wichtig wie eh und je die Menschen auf die unserer Gesellschaft innewohnenden Missstände aufmerksam zu machen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass durch Massenmedien und ähnliche Instanzen beim Bürger ankommende Information bereits immer durch ideologische oder durch Eigeninteresse geprägte Filter laufen mussten.“ Das ist einer der Gründe warum Sänger Björn auch heute noch zu sozialkritischen Thematiken in seinen Texten greift, selbst wenn dieses Thema mittlerweile arg überstrapaziert sein dürfte. Und Gesellschaftskritik zieht sich wie ein roter Faden durch die Texte des 3-Song-Demos der deutschen Band. DISABUSED scheinen die Texte von verstärkter Bedeutung zu sein. Sie wollen zum kritischen Hinterfragen animieren, selbst bei ihrer Band. Einfaches Ideologien annektieren gibt’s da nicht, da soll drüber nachgedacht werden.

DIABUSED meinen es nicht nur damit ernst, sondern die ganze Band scheint ihnen von enormer Bedeutung zu sein. Anders lässt sich wohl kaum die Freude am Detail interpretieren, da CD-Produktion, Aufmachung und Homepage äußerst professionell und ansehnlich geworden sind. Doch was bieten DIABUSED musikalisch? „Letzten Endes verbinden DISABUSED nun Hardcore, Metal und Melodie“ so umschreibt die Press-Info die Musikrichtig der Band. Doch wir alle wissen, was die logische Verbindung von Hardcore, Metal und Melodie ist, oder? Metalcore oder wie es heutzutage auch häufig genannt wird: melodischer Death Metal. Und zwar mit allem drum und dran Blastparts, schönen Refrains usw. Sie erinnerten mich teilweise an CALIBAN, irgendwo zwischen „Vent“ und „Shadow Hearts“ und EMBERS. Rein musikalisch können die 3 Songs auch überzeugen, doch klingt das Genre mittlerweile schon viel zu ausgelutscht, so dass man manchmal das Gefühl hat manches schon mal Gehört zu haben. Die Überschwemmung von Bands des Stils trägt nun die Früchte...

Alte Kommentare

von Lars 31.05.2005 09:52

Melodischer Death-Metal??? Ich finde die Person, die die Review verfasst hat sollte mal melodischen Death Metal definieren, denn ich kenn keine Death Metal Band, die cleane Vocals hat oder sind z.B. Caliban oder Bullet for my valentine melodische Death Metal Bands? Diese Jungs sind ne super Mischung aus Darkest Hour meets Metalcore vom Feinsten. Germany 12 Points!!!

von Thorsten 15.05.2006 14:53

Sehr coole Mucke!!! Klingt nicht so wie der Einheitsbrei, den es im Moment überall zu hören gibt. Die Scheibe is ja schon ein wenig älter, hoffentlich gibts da mal demnächst was neues auf die Ohren!!

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Christian

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