Plattenkritik

Disgroove - Three

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 08.03.2006

Disgroove - Three

 

Die Schweizer Band DISGROOVE releast mit „Three“ ihr nun zweites Album, über N-Gage Productions. „Philippe Strübin“ (Gesang und Gitarre) und „Tobias Roth“ ( Drums) haben bereits vor „Disgroove„-Zeiten in der Trashmetalband „gurd“ gemeinsam Musik gemacht. Mit Trashmetal hat die Musik die das Trio heute produziert leider wenig zu tun. Und ich muss gestehen, dass die Musik von DISGROOVE für mich genauso nichtssagend ist, wie das Cover, das ein Schiffswrack zeigt und auf mich recht lustlos gestaltet wirkt.

DISGROOVE ist eine dieser Bands, die musikalisch höchst solide ist, der jedoch Ideenreichtum und Innovation fehlt. Zu sehr erinnern mich die Powervollen Riffs und „Philippe Strübins“ Art zu singen an „Creed“ und Konsorten. Auch der im Promoblättchen aufgeführte Vergleich zu „Alice In Chains“ ist soundtechnisch nachvollziehbar, jedoch Stimmung und Intensität betreffend, die beim Hören einer „Alice In Chains“ Platte aufkommt, nicht vertretbar. DISGROOVE fehlt das gewisse Etwas und die Lieder klingen alle sehr ähnlich, ja fast ich möchte fast schon sagen belanglos. Im beigelegten Zettel des neunen Albums werden die Songs als „dichte, dynamische Vierminüter“ bezeichnet, ich würde die Songs als eingängige, stereotype, belanglose Rocksongs mit recht vorhersehbarer Dramaturgie bezeichnen. Meine Einschätzung der Band bezieht sich natürlich nur auf das, was ich auf dem aktuellen Album hören konnte und wer sich von den Livequalitäten der Band ein Bild machen möchte, hat dazu auf der „DIE HAPPY“ Deutschlandtour ab Februar Gelegenheit, wo die Drei als Support auftreten werden.

Tracklist:
1. Mass Confusion
2. Come Down
3. Your Blood
4. The Sky Turns Black
5. Where I Belong
6. R`N`R Star
7. P.O.A.D.
8. Ready
9. Pay For What I Am
10. The Only One
11. Promises
12. Falling
13. Learn To Be Right

Autor

Bild Autor

Johannes

Autoren Bio

Suche

Social Media