Plattenkritik

Eat The Gun - "Stripped to the Bone"

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Info

Release Date: 22.11.2013
Datum Review: 07.10.2013

Eat The Gun - "Stripped to the Bone"

 

EAT THE GUN existieren seit 2002 und haben seitdem die Studioalben Cross Your Fingers (2006), Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion (2009) und RUNNER (2011) veröffentlicht.

2009 waren sie unter anderem für acht Wochen in den Top 10 der deutschen DJ Metal/Rock-Charts und 2011 unter den Top 20 der amerikanischen College Radio Charts. Verständnis ist bereits nach dem ersten Hördurchgang der neuen Platte vorhanden.
Die Band, die bis dato weit mehr als 650 Konzerte gespielt hat, beim Taubertal Festival, beim Big Day Out und in Wacken auftrat, und sich die Bühne mit Größen wie DIE TOTEN HOSEN, HIM, DUFF McKAGAN, den DONOTS oder BACKYARD BABIES teilte, können völlig legitim als eine DER deutschen Rockbands bezeichnet werden. Sollte es EAT THE GUN mit ihrer neuen Veröffentlichung nicht gelingen den bisherigen Erfolg weiter auszubauen, dann würde mich das doch sehr stark verwundern.

Am 4. Oktober 2013 erscheint die erste Single „Loner“ aus ihrem neuen Album Stripped to the Bone, für das die Münsteraner Stephan „Gudze“ Hinz (H-Blockx) als Produzenten gewinnen konnten und welches sie in ihrem bandeigenen Studio aufgenommen haben, frei nach dem Motto: D.I.Y – günstig, aber nicht billig. Mix und Master wurde neben Hinz von Toni Meloni (Die Toten Hosen, Apokalyptische Reiter) im 'Principal Studio“ vorgenommen.

Jetzt geht das Trio um Hendrik Wippermann (Gitarre/Gesang) auf deutschlandweiten Promo-Tour, um ihren erdigen Gitarrenrock der direkt ins Ohr und in die Beine geht vorzustellen und Stripped to the Bone, welches am 22. November diesen Jahres erscheinen soll, zu bewerben.
Treibendes Drumming, kernige Gitarrensoli und eine charismatische Stimme zeichnen Eat The Gun aus und lassen jedes Rockerherz schneller schlagen, wobei man überhaupt nicht nach einer deutschen Band klingt.
Stücke wie die neue Single „Loner“, „Addiction“ oder „Apocalyptic Blues“ schlagen eine wunderbare Brücke zwischen vielen namenhaften Bands, ohne dabei jedoch nach einer bestimmten Gruppe zu klingen. Somit sind Eat The Gun keine billige Kopie einer expliziten Szenegröße, sondern ein ganz eigener kleiner Stern am hiesigen Rock´n´Roll Firmament.
Zu hoffen ist, dass mit melodiösen und eingängigen, doch definitiv ins Gesicht gehenden Songs wie „Addiction“ oder dem Opener „At the End of the Day“ sich der Band weitere Türen in den Rock Olymp öffnen werden. Hauptsongwriter Wippermann konstatiert in der Pressemittelung, dass dies das Album sei, von dem er immer gehofft hatte es zu schreiben. Der Sänger und sein Schlagzeuger Gerry Homann, sowie Basser Peter Bergmüller dürfen zurecht stolz auf das Endergebnis sein, von dem man nicht behaupten kann, es würde sich durch einige wenige Hits auszeichnen und sonst hauptsächlich durch Füller auf sich Aufmerksam zu machen.
Definitive Reinhörempfehlung!

8 Punkte

Linc

Tracklist:
1. At The End Of The Day
2. Loner
3. Wake Me Up
4. Addiction
5. Apocalyptic Blues
6. Bad Memories
7. Made Of Stone
8. Won't Let You Down
9. Hot Blood
10. Small Dose Of Death

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Linc

Autoren Bio

Singer-Songwriter bei "Linc Van Johnson & The Dusters" (Folk´n´Roll) Singer @ Supercharger (DK) Part of the ALLSCHOOLS family since 2006.

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