Plattenkritik

El*ke - Häuser stürzen ein

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Release Date: 04.07.2008
Datum Review: 31.07.2008

El*ke - Häuser stürzen ein

 

Am 10.09.2005 traten in der Düsseldorfer (huihui) LTU Arena DIE TOTEN HOSEN auf. Im Vorprogramm: die BEATSTEAKS, NEW MODEL ARMY und – EL*KE. Letztere eröffneten den Abend, langweilten so ziemlich jeden Menschen in der vollgepackten Arena und spätestens eine Minute nach dem Auftritt waren sie vergessen. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger und schon liegt das neue Album der Berliner auf meinem Schreibtisch.

Das zweite Album von EL*KE (mit einem Stern zwischen L und K) lege ich also ein und bin überrascht. Zwar ist der Eindruck, den ich 2005 gewann, dass die Band irgendwie einen auf dicke Hose machen möchte und irgendwie nach Proll klingt nicht gänzlich weg, doch es gibt tatsächlich eingängige Melodien, okaye Texte und eines kann die Platte, was nicht jede kann.
EL*KE erscheinen irgendwie sympathisch, frischer und erwachsener denn je. Hatte man doch im Hinterkopf, dass EL*KE irgendwie viel zu sehr nach Whiskey Rockmusik klangen, lässt sich hier doch eher erwachsene Spielfreude wie beispielsweise bei '1000 Mal' oder 'Geisterbahn' ausmachen. Trotzdem klingt es auch manchmal dämlich wie beispielsweise 'Freunde' und 'Autobahn' zeigen. Und das ist das traurige – Potenzial ist ja da – mehr draus machen, könnte die Band trotzdem.

Tracklist:

1. 1000 Mal
2. Autobahn
3. Aufstand
4. Häuser stürzen ein
5. Liebe oder Wahn (sexy)
6. Das Größte
7. Tanz ab
8. Easy Rainer
9. Freunde
10. Warum auch immer
11. Geisterbahn
12. Land in Sicht

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Raphael

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