Plattenkritik

Everything Went Black - Cycles of Light

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Release Date: 17.01.2012
Datum Review: 20.01.2012

Everything Went Black - Cycles of Light

 

Wenn die tief gestimmten Gitarren und die bedrohlichen Klänge des Intros „XI“ sich wie Gewitterwolken zusammen ziehen, ist man bereits gefangen in der in Schwarz gehüllten Welt von EVERYTHING WENT BLACK.

„Cycles of Light “ lautet der Name des Debuts der noch recht jungen Band aus St. Louis. Darauf donnert ihr metallischer BLACKENED HARDCORE völlig apokalyptisch und intensiv aus den Lautsprechern und umgibt sich dabei mit schlecht gelaunten, rasenden CRUST Parts. Von einer unheilvollen Wut durchströmt, treiben die Tracks auf „Cycles of Light“ wie verhasste Höllenhunde durch die verwüsteten Landschaften. Doch der regierenden Wut und ihrer erdrückenden Atmosphäre entfliehen EVERYTHING WENT BLACK immer wieder in lang gezogenen Soundströmen und schweben sekundenlang in morbiden Klanghüllen.
Die Art, wie EVERYTHING WENT BLACK auf ihrem Debut die Kraft ihres schwarz metallischen HARD CORE herauf beschwören, steht ganz in der Tradition von Bands wie CURSED oder auch TRAP THEM und reiht sich nahtlos in die Riege hoffnungsvoller Newcomer wie THE SECRET oder HIEROPHANT ein. Dabei bewahren EVERYTHING WENT BLACK jedoch ihr eigenes Gesicht und hinterlassen einen bleibenden Gesamteindruck.
Auch wenn das Ergebnis von „Cycles of Light“ stets düster und tragisch wirkt, schimmert am Ende dann noch ein wenig Wohlbefinden durch.
Schwarz kann man manchmal so schön sein.

Tracklist
1. XI
2. Gods of Atlantis
3. Halo of Vultures
4. Lifeless
5. Parades
6. Thorn Feeders
7. Amongst Wolves
8. Kingdoms
9. Baptists

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Mulder

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