Plattenkritik

Exilia - My Own Army

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Release Date: 30.01.2009
Datum Review: 14.01.2009

Exilia - My Own Army

 

EXILIA erinnern auch auf ihrem vierten Album immer noch an die GUANO APES. Der Crossover ist allerdings dreckiger und etwas härter als der der Affen, dahingegen ist das italienische Quartett eingängiger und strukturierter. Aber auf „My Own Army“ erklingen streckenweise auch ILL NINO, schließlich unterstützte Drummer Dave Chavarri die Band bei der Produktion einiger Songs und Ausnahmesänger Christian Machado steuerte Gastvocals bei. Dabei macht gerade das Aufeinadertreffen harter, Nu Metal-beeinflusster Gitarren mit tragenden Refrains den Hauptbestandteil und Reiz des Albums aus und versprüht so einen Richtung New Jersey schielenden Flair. Rockröhre Masha sorgt letztlich dafür, dass die Songs nicht in den Kitsch schlittern. Denn mit ihrer rauen, an Gianna Nannini erinnernden Stimme halten Kraft und Energie in das gute Songwriting Einzug. EXILIA machen auf „My Own Army“ abschließend genau das, was von ihnen erwartet wurde. Das Resultat verfügt über überraschend starke Songs, die einige Zappelhöhlen in Verzückung geraten lassen werden und die andere Gruppen erst einmal schreiben müssen.

Tracklist:
1. Phoenix
2. Are You Breathing
3. The Hunter
4. I'm Perfect
5. Across The Sky
6. Emptiness Of You
7. Far From The Dark
8. Deleted
9. No Destination
10. In The Air Tonight
11. My Own Army
12. Magnolia
13. Don't Say A Word (Hidden Track)

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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