Plattenkritik

Fear Before the March Of Flames - Art Damage

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Release Date: 01.01.1970

Fear Before the March Of Flames - Art Damage

 

Nachdem ich ein absoluter Fan von FEAR BEFORE THE MARCH OF FLAMES und deren Erstlingswerk "Odd How People Shake" geworden bin, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen das Nachfolgealbum "Art Damage" der jungen Band aus Denver, Colorado genauer unter die Lupe zu nehmen. Während "Odd How People Shake" in einem 14tägigen Studioexzess entstand, wurde sich bei "Art Damage" mehr Zeit für die Produktion gelassen. Bereits beim Opener "Hey Kid. I' A Computer. Stop All The Downloading" scheint sich dies auszuzahlen, denn FBTMOF präsentieren sich kompromissloser, chaotischer und brutaler denn je und sogar kurze grindige Sequenzen sind anzutreffen. Auf den ersten beiden Songs weiß das auch noch zweifelsohne zu überzeugen, aber beim Voranschreiten der Playlist fallen nach und nach die kleinen Details auf, die sich nicht mehr auf "Art Damage" befinden und den Vorgänger so gewaltig erschienen ließen. Zum einen greift man trotz des chaotischen Arrangements zunehmend auf das Strophe-Vers-Strophe Prinzip zurück, welches bei "Odd How People Shake" so herrlich umgangen wurde. Des weiteren wurde mit den herrlich, herzzerreißenden Backup Vocals von Gitarrist Rupert ziemlich gegeizt, die für mich das besondere Flair von FBTMOF mitbestimmt haben. Sänger Dave gibt weiterhin sein Bestes in düsterer BOTCH Manier, während der Sound nun klarer zwischen den unberechenbaren BLOOD BROTHERS und den chaotisch, brutalen CONVERGE eingeordnet werden kann. Ansonsten hat man mit "Art Damage" immer noch eine sehr gute Scheibe produziert, die nur nicht ganz meinen Erwartungen gerecht werden kann. FBTMOF haben unglaubliches Potential gezeigt, welches hier nur bedingt ausgeschöpft wurde, auf die weitere Entwicklung darf man dennoch gespannt sein.

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Torben

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Allschools Chef

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