Plattenkritik

Filter - The Sun Comes Out Tonight

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Release Date: 04.06.2013
Datum Review: 08.06.2013

Filter - The Sun Comes Out Tonight

 

Drei Jahre nach ihrem letzten Werk „The Trouble With Angels“ starten FILTER einen erneuten Versuch sich selbst zu kopieren. Auch wenn ich das Album mittlerweile etwas besser einordnen würde, als ich dies 2010 getan habe, bleibt der Gesamteindruck sowohl damals auch heute quasi der selbe. Richard Patrick ist immer noch in der Lage gute Songs zu schreiben, wenn man es genau nimmt, ist fast jeder Song des Albums ein Hit, der spätestens beim zweiten Hören im Ohr bleibt. Das Problem des Materials ist jedoch, dass es quasi nur drei verschiedenen Arten von Liedern auf „The Sun Comes Out Tonight“ gibt. Druckvolle Rocknummern („We Hate It When You Get What You Want“, „It's Got To Be Right Now“), atmosphärische Midtempo-Songs („What We Say“, „Watch The Sun Come Out Tonight“) und halbakustische Tracks („Suprise“, „First You Break It“). Alle funktionieren wunderbar, nach kurzer Zeit steigt man jedoch hinter dieses Schema (das die Band, wenn man es auf die Spitze treibt, mittlerweile seit dem zweiten Album fährt). Da Ausnahmen bekanntlich die Regeln bestätigen, wird mit „It's My Time“ gegen Ende aber auch eine gefällige Klavierballade geboten, die das Konzept durchbricht – Das will ich an dieser Stelle gar nicht unterschlagen.
Schlecht ist das sechste Werk der Band mitnichten. Auch wenn man hinter die gerissene Methode kommt, funktionieren die Lieder. FILTER bieten dafür einfach zu gute Melodien und wissen wie man eingängige Lieder schreibt. Ein Album für die einsame ist „The Sun Comes Out Tonight“ nicht geworden, es wird aber mit Sicherheit viele Fans geben denen das neue (alte) Material gefällt.

Tracklist:

01. We Hate It When You Get What You Want
02. What Do You Say
03. Surprise
04. Watch The Sun Comes Out Tonight
05. It's Got To Be Right Now
06. This Finger's For You
07. Self Inflicted
08. First You Break It
09. Burn It
10. Take That Knife Out Of My Back
11. It's My Time
12. It's Just You

Alte Kommentare

von wrp 08.06.2013 13:27

Lässt Richard Patrick jetzt seinen Schauspieler-Bruder die Songs für sich schreiben? ;)

von Mastei 08.06.2013 13:56

Ja 8) Sorry für die Verwechslung. Mein Kopf war irgendwo zwischen Terminator und Akte X eingeklemmt.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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