Plattenkritik

Firewind - Few Against Many

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Release Date: 18.05.2012
Datum Review: 10.05.2012

Firewind - Few Against Many

 

Nur wo Nutella draufsteht, ist auch Nutella drin. Bei FIREWIND ist es ähnlich: Eine Band mit Premiumqualität (trotz tausender Besetzungswechsel), wo Du genau weißt, was Dich erwartet. Power Metal ohne Wischi-Waschi Chöre oder Weichspülkeyboards.

Auf die Truppe um Gitarrist Gus G. ist 100% Verlass wie auf Nutella oder AC/DC.
Ein besonderes Kompliment gent dabei an den umtriebigen Saitenhexer, der ja auch bei Ozzy in Lohn und Brot steht. Trotzdem sein eigenes Projekt zu organisieren und dabei diese hochwertige Qualität abzuliefern ist schon bemerkenswert.

Beispielhaft sei hier die großartige Ballade “Edge Of A Dream” erwähnt, die zusammen mit APOKALYPTICA arrangiert wurde. Die Liebe zum Detail ist trotz der hohen Belastung nicht abhanden gekommen! Damit tritt er auch so ein bisschen in die Stapfen seines frühen Mentors David T. Chastain, der in seiner Hochzeit quasi wöchentlich auch gute Alben mit diversen Projekten auf den Markt brachte.

Treffendes Zitat aus der Promo:
Als harter Arbeiter bekannt, hat Gus nur ganz selten keine Gitarre in der Hand.

"Few Against Many" ist wohl nicht das beste Album von FIREWIND - allerdings in einem Backkatalog, wo es keine schwachen Alben gibt. Im Zentrum stehen die wiederholt geniale Gitarrenarbeit, die kraftvolle Stimme von Apollo Papathanasio (ich liebe diesen Namen!) und eine wunschfreie Produktion.

"Wall Of Sound" eröffnet den Reigen standesgemäß und mit "Losing My Mind" sowie "Few Against Many" poltert es ordentlich weiter. Alle bekannten und beliebten Elemente von FIREWIND finden ihren Platz und animieren den Zuhörer, die Lautstärkeregler nach oben zu schieben.

Mal sehen, welche Songs es in das kommende Live-Set schaffen werden. Ich tippe, dass das eingängige "Glorious" mit im Gepäck sein wird.
In Deutschland lässt sich das auf dem Summer Breeze und Bang Your Head Festival checken. Oder auf Tour im September. Bis es soweit ist, wird die Scheibe gerne immer wieder in den Player geworfen.

Tracklist:
01. Wall Of Sound
02. Losing My Mind
03. Few Against Many
04. The Undying Fire
05. Another Dimension
06. Glorious
07. Edge Of A Dream
08. Destiny
09. Long Gone Tomorrow
10. No Heroes, No Sinners

Apollo Papathanasio - Gesang
Gus G. - Gitarre
Petros Christo - Bass
Bob Katsionis - Keyboards, Gitarre
Jo Nunez - Drums

Autor

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Axel

Autoren Bio

Metal seit den gloreichen 80ern. Melodie erwünscht.

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