Plattenkritik

Forgotten Tears - Words To End

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Release Date: 20.05.2011
Datum Review: 15.08.2011

Forgotten Tears - Words To End

 

FORGOTTEN TEARS sind Fans. Bevorzugt von UNEARTH, PARKWAY DRIVE, ALL SHALL PERISH, KILLSWITCH ENGAGE oder IN FLAMES. Und was macht man als Fan so den lieben, langen Tag? Richtig, man eifert seinen Idolen nach. Kann man ja keinem übel nehmen, erst recht nicht diesem Quintett aus Mailand. "Words To End" ist wie nach hause kommen. Seit Jahren vertraute Riffs, die üblichen Abfahrten, der klebrige Refrain sowie der stereotype Breakdown. FORGOTTEN TEARS machen eigentlich nichts falsch. Eigentlich.

Denn das Problem ist offensichtlich. Die Italiener verpassen es über volle Albumdistanz mal ihre eigenen Gewürze in die alte Suppe zu mischen. Der Fünfer agiert viel zu angepasst und mutlos. Andererseits braucht man sicher keine Innovationen um gute Musik zu machen, man siehe nur ADEPT oder auch THE GHOST INSIDE. Doch auch beim Songwriting hapert es gewaltig. Gut 90% der elf Songs setzten keinerlei Akzente. Kurz: FORGOTTEN TEARS sind ein Erklärungsversuch warum Metalcore heutzutage vermehrt ein Schimpfwort geworden ist. Der Bandname spricht da eigentlich schon Bände.

Nun klingt das alles natürlich sehr hart, vielleicht auch etwas unfair. Die Mailänder sind noch eine sehr junge Band, man solte die positiven Fakten hervorheben. Technisch gibt es an "Words To End" nichts auszusetzen. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente ohne Maßstäbe zu setzen aber das Album wirkt durchaus professionell. Und da alle mal klein anfangen und die guten Ansätze durchaus vorhanden sind, sollte man den Jungs Mut machen. Den werden sie brauchen.

Tracklist:
1. Words To End
2. Inner Memories
3. Truth Is For Sale
4. Frail Reality
5. Reflection
6. Resistance
7. My Fault
8. Still Nothing Inside
9. Thoughts Killed My Sleep
10. The Final 24
11. Eye

Autor

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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