Plattenkritik

Foster The People - Torches

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Release Date: 24.06.2011
Datum Review: 10.08.2011

Foster The People - Torches

 

Soap Opera für pubertierende Mädchen mit Musical Einlagen - MGMT und Empire In The Sun mit fehlender Inspiration – oder doch der Versuch mit einem Sommerhit die Albenverkäufe mit schmalen Kopien ebendieses Songs anzukurbeln.

„Pumped Up Kicks“ zumindest ist eine mittelprächtige Single mit eingängigem Refrain und einer Melodie die einen im tiefsten Langzeitgedächtnis kitzelt. Der Rest ist dann leider nur die fade Wiederholung desselben Schemas mit schmalzigen Synthesizern, die in einem DeLorean in das Jahr 2011 gebracht wurden.
Alles wird Richtung Hit, Sonnenschein, Sommer, Airplay und Verkäufe geprügelt. Mit halbwegs originellen Ideen und einem netten Science-Fiction Konzept kann man zumindest Empire In The Sun den Erfolg zugestehen, aber nicht Foster The People. Sie kommen nicht über gute Ansätze hinaus. Diese wiederum werden möglichst breit getreten anstatt sie mit etwas Geschick auszuformulieren.
Wiederholung ist Programm, so dass auch jeder Hörer versteht, dass er hierbei gute Laune zu bekommen hat. Gelinde gesagt geht das schon nach wenigen Minuten so sehr auf die Nüsse, dass man sein Hirn in den Stand-By Modus schicken muss um Torches zu überstehen.

Möglicherweise ist aber auch genau das der Plan. Ein Äquivalent zu den sogenannten No-Brainer im Kino. Transformers Sequel Nummer drei in Musik transkripiert, mit anderen Vorbildern und ohne Michael Bay am Mischpult. Wer die Wahl hat bleibt bei MGMT oder greift zu The Naked And The Famous.

Tracklist:

1. Helena Beat
2. Pumped Up Kicks
3. Call It What You Want
4. Don’t Stop
5. Waste
6. I Would Do Anything For You
7. Houdini
8. Life On The Nickel
9. Miss You
10. Warrant

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Kilian

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