Plattenkritik

Franz Ferdinand  - Tonight: Franz Ferdinand

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 23.01.2009
Datum Review: 27.01.2009

Franz Ferdinand - Tonight: Franz Ferdinand

 

Was tun wenn man sich nach dem Debütalbum, welches nebenbei eine Aneinanderreihung von Hits bot und einem eher mittelmäßigen Nachfolgewerk in einer Schaffenskrise befindet? Natürlich. Man nimmt sich Zeit, schmeißt für die Fans eine DVD auf den Markt und befasst sich vorerst mit anderen Dingen. Sänger Alex Kapranos kümmerte sich um seine CRIBS, Drummer Paul Thomson gründete eine Familie, Basser Bob Hardy drehte einen Film und der Halbdeutsche Nick McCarthy verzog sich längere Zeit nach Südamerika. Hat man sich dann einmal anderen Dingen zugewendet, so ist man doch froh irgendwann in seine eigentlichen Aufgaben hinein schlüpfen zu können. Die Herren von denen hier die Rede ist heißen FRANZ FERDINAND und treffen sich nach ihrer Auszeit in einem verranzten Haus in Glasgow und wollen ihr Drittwerk aufnehmen.

Die Auszeit tat ihnen scheinbar gut. Zumindest während der ersten Tracks. Die erste Singleauskopplung „Ulysses“ klingt nach typisch FRANZ FERDINAND, das nachfolgende „Turn it on“ auch, nervt allerdings auf eine penetrante Art wie sie gerade das Zweitwerk zu übertragen wusste und auch neuartige Ideen im FERDINAND Kosmos wie eben 70er Elemente oder längst vergessen gehoffte Synthesizer überzeugen nicht vollständig. Trotzdem erscheint „Tonight“ in seiner Gänze als stimmiges Album und glänzt mit tanzbaren Indie-Songs. Und eben die haben FRANZ FERDINAND schon immer gut drauf gehabt und passen sicherlich in das Konzept des Albums. Der kuschelige Abschluss „Katherine, Kiss me“ klingt allerdings verdächtig nach MANDO DIAO und spielt sich dank seiner konstanten leisen Art zum Highlight und der eigentlichen Überraschung des Albums. Wenigstens der letzte. Denn alle elf vorangegangenen zündeten leider nicht komplett. Ein Album um durch nächtliche Indieclubs zu ziehen ist „Tonight: Franz Ferdinand“ trotzdem.

Tracklist:

1. Ulysses
2. Turn it on
3. No you girls
4. Send him away
5. Twilight omens
6. Bite hard
7. What she came for
8. Live alone
9. Cant stop feeling
10. Lucid dreams
11. Dream again
12. Katherine kiss me

Alte Kommentare

von monique 27.01.2009 17:31

NIEMAND klingt wie Mando Diao. NIEMAND

von @monique 27.01.2009 17:33

woher kommen denn NIEMAND?

von -deathboX- 27.01.2009 20:59

muhahahahahahahaaaa!!!

von odb 28.01.2009 20:03

ziemlich funny

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Raphael

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