Plattenkritik

Funeral For A Friend - The Young And Defenceless EP

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 03.12.2010
Datum Review: 29.11.2010

Funeral For A Friend - The Young And Defenceless EP

 

Man kann FUNERAL FOR A FRIEND keinesfalls Untätigkeit vorwerfen. In aller Regelmäßigkeit veröffentlicht man irgendwelches Material, mal neu, mal live, mal in Best-Of Form, und bekommt die Fans zumindest teilweise immer wieder zufrieden gestellt. Dazu kommen Touren rund um den Globus und fertig ist die Maschinerie, die FUNERAL FOR A FRIEND, die einstigen Helden des Emo, am Leben hält. Denn bei aller Aktivität und Liebe zu den unsterblichen Hits: Musikalisch ist die Band leider nur noch eine, die auf der Suche nach ihrem eigenen Sound irgendwo verloren ging. Und das beweist auch „The Young And Defenceless“, die neueste (Digital)-EP der Waliser. Die EP an sich ist natürlich großartig produziert und darf sich in keinster Weise Kritik auf diesem Metier gefallen lassen, allerdings ist die Verwucherung aus Emo und aalglattem Screamo hier so veraltet, dass die Band sich durchaus die Frage gefallen lassen muss, was sie sich bei derart vielen Rückschritten überhaupt gedacht hat? Einzig „Sixteen“ mutet eine elegante Hymne an, doch auch das Schlusslicht verläuft irgendwie im Nichts. Verwunderlich auch, dass bei dieser bombastischen Produktion kein einziger Song ein wenig eingängig klingt oder gar im Ohr bleibt. Vier Songs die am Hörer vorbeirauschen wie ein leerer Zug. Ob die Band je wieder zur alten Stärke zurückfindet darf bezweifelt werden, wer sich aber an den letzten Zipfel hängen möchte, der kann das natürlich gerne tun.


1. Serpents In Solitude 3:26
2. Vultures 3:41
3. Damned If You Do, Dead If You Don't 3:29
4. Sixteen 2:52

Alte Kommentare

von wencke 29.11.2010 17:13

traurig, was aus dieser einst so großen band geworden ist. :(

von Don`t be too harsh! 29.11.2010 21:39

OK, natürlich ist die Band nicht mehr so relevant wie damals, aber das könnte man genauso von Acts wie The Used, Story of the Year, Senses Fail usw. behaupten. Ich mag die Art der Band, Songs zu schreiben und glaube auch, dass die härteren Songs besser zu FFAF passen. Ich mags...

von Ne ne ne 30.11.2010 00:18

Defintiv nach dem Erstling das stärkste Material, was die Jungs veröffentlicht haben. In der Tat nicht mehr ganz so eingängig wie ihre ersten Werke, aber dafür bedeutend ausgereifter im Sound. Die Bewertung ist vorsichtig ausgedrückt übertrieben hart. Anhören und selbst entscheiden.

von Heinzelmann 30.11.2010 01:05

das ding ist immerhin bisschen mehr back to the roots als das letzte album. das hier hör ich mal an, das letze war ja pop

von toni 30.11.2010 10:42

ich find die songs klasse

von PMA 'til I'm DOA 30.11.2010 10:43

"Das hässlichste Cover des Jahres" hat definitiv nen neuen kandidaten.

von requos 30.11.2010 10:53

Die Jungs sind eben Trendhuren. Damned If You Do, Dead If You Don't könnte in meinen Ohren zu 80% genau so auf der aktuellsten Four Year Strong oder Konsorten drauf sein. Wäre der Kram nach Hours erschienen sähe das vielleicht etwas besser aus. Die Songs sind nicht übel und gefallen recht gut, das wird sie aber nichtmehr aus der musikalischen Versenkung zurückholen in die sie sich selbst manövriert haben

von Johnny English 30.11.2010 15:16

Cover is wirklich mal fürn Arsch. Hab mir grad mal Serpents In Solitude angehört gefällt mir eigentlich schon recht gut.

von zerschmetterling 30.11.2010 20:29

finde die songs super endlich mal wieder mehr aufs maul. donnerstag in köln, juhu...

von klotz 02.12.2010 10:19

review spiegelt keinen journalismus sondern die (wirklich wirklich behämmerte) meinung des autors da -3/10 fürs review 6/10 fürs albunm

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Raphael

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