Plattenkritik

Genghis Tron - Board Up The House

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.02.2008
Datum Review: 08.02.2008

Genghis Tron - Board Up The House

 

GENGHIS TRON aus Philadelphia haben mir mit ihrem elektronischem Grindcore/Chaoscore beim Hören Schmerzen bereitet. Aber: Leiden schafft Leidenschaft. Und das Perverse an "Board Up The House" ist, dass sowohl die schönen Momente als auch die schmerzhaften Sequenzen extrem intensiv gestaltet sind. "Board Up The House" dringt in dich ein, setzt sich in deinem Hirn fest, frisst sich in deine Seele und kotzt schließlich alles wieder aus, um erneut in Angriffsstellung zu gehen. Dabei lebt das Werk von den Gegensätzen, vom Wettkampf des Verstörenden, Zerstörenden und Zermalmenden, gegen die Oase des Ruhens, der Sanftheit und des Friedens. Und das Album erzählt vom Wettkampf Mensch gegen Maschine. GENGHIS TRON besteht aus drei Menschen, die von einem Drumcomputer unterstützt werden (bei Bandgründung war kein Drummer ausfindig zu machen, so ersetzte ihn die Band kurzerhand durch den Computer). Diese kämpfen gegen Synthikrieger und es gibt am Ende nur einen Gewinner: Den Hörer, der teilhaben darf an einem grandiosem Album (genial produziert von Kurt Ballou), dass ich jedem an das Herz legen möchte, der Fan eindringlicher, intensiver und Maßstäbe setzender Musik ist.
Absoluter Pflichtkauf!

Tracklist:
1. Board Up The House
2. Endless Teeth
3. Things Don't Look Good
4. Recursion
5. I Won't Come Back Alive
6. City On A Hill
7. Whips Blow Back, The
8. Colony Collapse
9. Feast, The
10. Ergot
11. Relief

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Clement

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Ich fühle mich zu alt