Plattenkritik

Gloomster - Randkultur

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Release Date: 20.11.2011
Datum Review: 31.07.2012

Gloomster - Randkultur

 

GLOOMSTER sind angepisst. 2009 noch als Grindcore-Band gegründet, hat man sich im Laufe der Zeit, auch aufgrund zahlreicher Besetzungswechsel, zur Punkband mit Hardcore-Wut entwickelt. Das Cover, schlicht in schwarz-weiß gehalten, sagt diesbezüglich auch schon mehr als genug aus. Das scheint auch gleich die Hauptaussage der Band zu sein: Schlichtheit gepaart mit Effektivität. Blöd halt, wenn man nichtmal diesem Maßstab hinterher kommt.

Klingt hart, aber nach dem Genuss von "Randkultur" kommt man zu keinem anderen Schluss. Zwar hört man den Jungs aus Eisenach durchaus den Spaß an der Sache an, jedoch kann nichtmal dieser Sachverhalt von dem mehr als bescheidenen Songmaterial ablenken. 13 mal gibt es pausenlos auf die Fresse, 13 mal kann ich die Songs nicht voneinander unterscheiden. GLOOMSTER tragen ihre Wut nach außen, nur können sie damit niemanden anstecken. Zu amateurhaft tönt der Gesang, zu bieder und spannungsarm leiern sich die Riffs aus.

Zu was taugt "Randkultur" überhaupt? Vielleicht zur spontanen Neudekoration der Wohung. Wobei es auch da ca. 125367 besser Alternativen gibt. Finger weg.

Tracklist:

1. Zvilcourage
2. Volles Glas - Leerer Kopf
3. Füchse im Vollwichs
4. Karoshi
5. Virus
6. Still representing your Arschgesicht
7. Last Action Hardcore Hero
8. Stop The Krauts
9. Neuanfang
10. Stock im Arsch
11. Abgefuckte Pfaffen
12. Mörderagentur
13. Staatsgewalt (Versaute Stiefkinder Cover)

Autor

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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