Plattenkritik

Glory Of This - The Lover, The Liar, The Ruse

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Info

Release Date: 11.07.2006
Datum Review: 16.07.2006

Glory Of This - The Lover, The Liar, The Ruse

 

Ich hoffe doch manch einer kennt das Debütalbum von GLORY OF THIS, der Jungs aus Pensacola, die mit "Adoration" ein furioses Debüt Anno 2004 vorlegten. Knallharte Breakdowns ein hohes Energielevel und eine gewisse Aggressivität zeichnete den Sound der Band aus, der gleichsam im Hardcore als auch in poppigen Breitengraden verwurzelt war.

Nun steht mit "The Lover, The Liar, The Ruse" der zweite Longplayer der Band via Indianola Records auf dem Programm und ich bin mehr als gespannt in welche Richtung sich die Junge Band entwickelt hat. Immerhin musste man Anfang 2005 den Abgang von zwei Bandmitglieder verkraften und holte mit Drummer Dave Miller und Gitarrist Chino zwei neue Leute ins Team. Als mich der Opener "Remove And Replace" mit einem sanften Piano Intro überrumpelt befürchte ich schon fast, dass man sich stark in Richtung angesagter Trends gedreht hat, doch dan brechen die harten Riffs und der Schreigesang von Frontmann James Harrah über den Zuhörer herein. Durchatmen ist also angesagt und wem ACROSS FIVE APRILS mit ihrem neuen Album etwas zu glatt geworden sind, der darf sich fortan bei GLORY OF THIS bedienen. Poppige, melodische Arrangements mit einem melodiösen Gesang à la FALL OUT BOY treffen auf berstenden Emocore. Das Songwriting stimmt und somit darf man sich bereits auf einige Ohrwürmer vorbereiten, allen voran "Final Notice Before Suit" und "Nadir"di sich jedoch ihre Ecken und Kanten bewahrt haben. Mit dem Titeltrack der Scheibe zeigt man sich von der sanften akustischen Seite, bevor es zum Final hin noch einmal in die Vollen geht. Ein weiteres feines Release aus dem Hause Indianola!

TRACK LISTING:
1. Remove And Replace
2. Final Notice Before Suit
3. A Fair Trade
4. The Lover, The Liar, The Ruse
5. Nadir
6. Ripped At The Seams
7. Honesty Is My Policy
8. The Thief Will Enter
9. Where I Am Now
10. Given The Scope Of Things
11. Glass Elevator

Alte Kommentare

von salonoel 20.07.2006 20:51

gutes Album, das man haben kann, nicht muss, aber im Kontext solcher Bands wie Silverstein, old Thrice, Poison the Well, Thursday ganz gut aufgehoben ist. Gesanglich das \"Übliche\": Geschrei mit geraden, guten Hooklines. Nicht der absolute Überhammer, dafür kennt man die Machart einfach schon ausreichend. Holt Euch lieber die neue UNDEROATH, denn das ist sowieso das Album des Jahres in diesem Genre!

von micha 20.07.2006 20:56

stimme dir generell zu, finde es aber doch überdurchschnittlich..

von Yannick 02.02.2007 13:23

finde sowohl den vorgänger als auch dieses album sehr gut, live wird das ganze bestimmt noch ne ecke energetischer!

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