Plattenkritik

Grand Magus - The Hunt

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Release Date: 25.05.2012
Datum Review: 24.05.2012

Grand Magus - The Hunt

 

Zwei Jahre sind vergangen seit die Norweger von GRAND MAGUS das letzte Mal den Hammer des Nordens geschwungen haben. Nun meldet sich das Trio fulminant mit Studioalbum Nummer Fünf zurück. Es hört auf den Namen „The Hunt“ und schließt dort an, wo „Hammer Of The North“ aufgehört hat. GRAND MAGUS bringen dem Volk unverfälschten Heavy Metal mit Doom Schlagseite und vergessen dabei nicht die Macht der großen Melodien.

Schon der Opener „Starlight Slaughter“ macht klar wohin die Reise geht. New Wave Of British Heavy Metal, vielleicht mit ein bisschen weniger BLACK SABBATH als auf „Hammer Of The North“ oder gar den vorherigen Alben. Diese Richtung wird das ganze Album über beibehalten. JUDAS PRIEST, SAXON oder auch die Teutonen von ACCEPT lugen das ein oder andere Mal um die Ecke. Worauf GRAND MAGUS besonders stolz sein können, ist die ihre Fähigkeit epische Songs zu schreiben die aber nicht, wie bei vielen Konkurrenten, peinlich wirken. Besonders deutlich wird dies in „Valhalla Rising“ und „Storm King“.
Zusammen mit Janne „JB“ Christoffersson extrem charismatischer Stimme und einer druckvollen Produktion schaffen es GRAND MAGUS wieder zu überzeugen. Zwar kann man den Norwegern vorwerfen ihre Songs teilweise doch etwas zu simpel gestrickt zu haben und nur auf Ohrwurm-Hooklines aus zu sein, da dies jedoch vortrefflich funktioniert, sollte es legitim sein.

Mit „The Hunt“ liefert das Trio erneut ein starkes Album. Die Entwicklung die sich bisher durch die GRAND MAGUS-Diskografie gezogen hat wird auch hier fortgesetzt. Mit Leichtigkeit schaffen „JB“ und seine Mitstreiter einen Hit an den nächsten zu packen. Ob das Album die selbe Langzeitwirkung wie sein Vorgänger entwickelt bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass GRAND MAGUS mit „The Hunt“ einen weiteren Schritt in Richtung Festival-Hauptact gemacht haben.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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