Plattenkritik

Graveyard - Lights Out

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Release Date: 26.10.2012
Datum Review: 08.10.2012

Graveyard - Lights Out

 

Bereits vor dem Ertönen der ersten Noten ist klar, dass auch das dritte GRAVEYARD Album in keiner elitären Musiksammlung fehlen darf. "Lights Out" beginnt visuell mit einem faden Artwork und musikalisch mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen, einem sich aufbauendem Refrain und purer Gänsehaut. „An Industry Of Murder“ ist im Grunde ein perfekter GRAVEYARD Song, vereint er doch alle Stärken und Finessen der vorherigen beiden Werke. Das Zupackende entweicht dann aber bereits beim „Slow Motion Countdown“, hier offenbaren sich die Schweden als Oase der Ruhe und des Friedens. Genau dieser Gegensatz zu leicht aufbrausenden und eher zurück genommenen Titeln dominiert „Lights Out“. Im Gegensatz zu „Graveyard“ und „Hisingen Blues“ sind die mit Zäpfchen im Arsch ausgestatteten Erben von LED ZEPPELIN und WITCHCRAFT (wobei die dieses Jahr ein leckeres Album auf den Markt schmissen und noch lange keine Erblasser sind) nicht mehr ganz sooo vertrackt, schweißnass und psychedelisch unterwegs, sondern setzen insgesamt auf einen wärmeren Sound und Homogenität des anspruchsvoll Nachvollziehbaren. Dazu gesellt sich die Stimme des Vincent Vega beim Twist-Wettbewerb, cool, cooler, Joakim Nilsson. Der „Hisingen Blues“ war eine Nummer zu groß, dennoch haben GRAVEYARD auf ihrem dritten Album ihren Ausnahmestatus zementiert und alle 3-Teile ihrer noch jungen Karriere sind als Gesamtpaket im Geschichtsbuch des nach vorn gerichteten 70er Jahre Rock unentbehrlich.






Tracklist:
01. An Industry Of Murder
02. Slow Motion Countdown
03. Seven Seven
04. The Suits, The Law & The Uniform
05. Endless Night
06. Hard Time Lovin’
07. Goliath
08. Fool In The End
09. 20/20 (Tunnel Vision)

Alte Kommentare

von jonsen 10.10.2012 01:05

eine band steht und fällt mir ihrem sänger....graveyard müsste eigentlich abheben...:D

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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