Plattenkritik

Gwar - Live from Mt. Fuji

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 19.06.2005

Gwar - Live from Mt. Fuji

 

Nachdem mich die 5 Amis mit ihrem letzten Release ganzschön überrascht haben, bin fast schon GWARs WAR PARTY beigetreten. Denn das Album überzeugte mich nach so manch einer schlechter Platte in der Bandgeschichte voll. Und das nachdem Metalblade die Band gedroppt hat, trumpfen diese auf. So ist nun Streich 2 in der DRT Entertainment-Ära an der Reihe: LIVE FROM MT.FUJI

Und ob ihr es glaub, oder nicht, diese Scheibe ist ein Livemitschnitt von dem GWAR-Konzert am 22 Januar 2007. Das Jahr in dem die Legionen der Japanischen GWAR-Fans sich auf Mt. Fuji versammeln und auferstehen werden. Und genau von diesem Historischen Moment stammt der Mitschnitt. GWAR sind einfach die abgedrehteste Band im Universum, wie sich an solchen Aktionen erkennen lässt.

Doch nun zur Qualität des Albums. Bei GWAR fragt man sich doch gleich, warum ein Live-Album, wenn eine Live-DVD doch bei so einer Bühnenshow mehr Sinn macht. Und da wir in einer Zeit leben, wo kaum noch Live-Alben und schon jede kleine Band eine Live-DVD auf den Markt wirft, muss man sich fast erst wieder dran gewöhnen ein Konzert nur zu „hören“. Und das hat bei mir echt ein bisschen gedauert, ich musste mich erst daran erinnern, wie ich die legendären AC/DC und SLAYER-Doppel-Livealben damals verschlungen habe.

GWAR sind nicht einfach nicht jedermanns Sache, wenn man schon von der Band auf einem Studio-Album genug hat, wird man die provokanten Aussagen der Band auf der Bühne wahrlich nicht lieben und davon gibt es reichlich. Die Qualität der Aufnahmen sind wirklich für einen Live-Mitschnitt überdurchschnittlich, doch kommt dadurch teilweise der Live-Faktor ein wenig zu kurz (man hört das Publikum zum Beispiel nur sehr leise). Live-Alben sind einfach so eine Sache, es fällt schwer ein wirklich hervorragendes Werk abzuliefern. Live-Alben sind Fan-Stuff, so auch bei GWAR. Bevor man zu LIVE FROM MT.FUJI greift sollte man erst mal WAR PARTY besitzen. Mir hat das Kunstblut einfach gefehlt...obwohl sie Live novh ein gutes Stück lustiger sind...

Tracklist:
1.Horror of Yig
2.Krosstika
3.War Party
4.Decay Of Grandeur
5.Crush Kill Destroy
6.Crack In the egg
7.Bring Back the Bomb
8.Immortal Corruptor
9.You Can’t Kill Terror
10.Have You Seen me?
11.Womb With a View
12.Reaganator
13.Bonesnapper
14.Sick of You!
15.Salaminizer
16.Lost Gods
17.Bile Driver
18.Fist Full Of Teeth

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Christian

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