Plattenkritik

Hammercult - Steelcrusher

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Release Date: 24.01.2014
Datum Review: 29.01.2014

Hammercult - Steelcrusher

 

Was erwartet man, wenn eine Band HAMMERCULT heißt und das Album „Steelcrusher“? Genau, Power Metal! Was bekommt man hier von den Israelis? Genau, Thrash Metal der alten Schule. Ist jedoch nicht weiter schlimm, denn HAMMERCULT liefern mit ihrem zweiten Langspieler ordentlich ab. „NO BULLSHIT, JUST METAL!“ ist auf der Bandseite zu lesen, dem ist eigentlich nicht hinzuzufügen. Über eine gute dreiviertel Stunde schraubt man dem Hörer den Kopf ab. Manchmal schielt man dabei in Richtung Norden („Into Hell“, „Heading For War“), manchmal bewegt man sich in britisches Fahrwassern („Ironbound“, „In The Name Of The Fallen“), manchmal steht man sogar mitten in den Straßen New Yorks („Burning The Road“). Mit diesem Stilmix gehört man zwar nicht zu den großen Innovatoren des Genres, weiß die Anhängerschaft jedoch prächtig zu unterhalten. Alle Songs sind auf den Punkt geschrieben und auch die Anordnung der einzelnen Lieder auf der Platte sorgt für Abwechslung – Damit hat man ähnlich gelagerten Gruppen wie zum Beispiel SKELETONWITCH einiges vorraus. Neben der unglaublich tighten Rythmusfraktion sticht auf „Steelcrusher“ vor allem Sänger Yakir Shochat mit seiner vielseitigen, aber jederzeit eindringlichen Stimme hervor. Wer die ruppigen Anfangstage des Genres vermisst und den dort zelebrierten Sound gerne in die heutige Zeit übersetzt haben würde, sollte hier zugreifen. HAMMERCULT wissen wie es funktioniert.

Tracklist:

01. Hymn To The Steel
02. Steelcrusher
03. Metal Rules Tonight
04. Into Hell
05. We Are The People
06. Burning The Road
07. Ironbound
08. Unholy Art
09. Satanic Lust
10. Liar
11. Damnation Arise
12. Heading For War
13. In The Name Of The Fallen

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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