Plattenkritik

Havok - Unnatural Selection

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Release Date: 21.06.2013
Datum Review: 13.06.2013

Havok - Unnatural Selection

 

“When the people fear the governmant there is tyranny, when the government fears the people there is liberty!“

Entweder du kannst gegen diese (staatlich veranlassten) Unzulänglichkeiten auf die Barrikaden oder Straße gehen, andere setzen dem Thrash Metal entgegen. Letzteres wird überzeugend von HAVOK auf ihrem neuen Album „Unnatural Selection“ vorgenommen. Eine sautighte Leadgitarre und Bassfills per Excellence treiben dieses sauber produzierte Stück Re-Thrash voran und auch der Vibe ihres Sängers kann sich mehr als nur hören lassen. Auffällig im Vergleich zu ihren beiden Alben davor ist die hinzu gewonnene Catchiness, die wahrscheinlich mit vielen Probraumstundn in Denver zusammen hängen dürfte. Auch liegt ihrem Sound (u.a. für eine kristallklare, drückende Produktion zeigen sich u.a. Terry Date und James Murphy verantwortlich) eine unterschwellige Punk-Affinität zu Grunde, die das Ganze sehr auflockert und mit reichlich Energie versorgt. Alle sonstigen Trademarks wie z.B. durchgehende Härte, Dynamik (herrlich diese ganzen Tempoverschiebungen) sowie spannendes Riffing und Mitgröhl-Hooks sind vertreten, so dass es neben WARBRINGER eine zweite Band dieses großen Kalibers im Bereich der jungen Wilden gibt. Zuletzt spricht das BLACK SABBATH Cover „Children Of The Grave“ Bände, denn neben des vorzüglichen Covergeschmacks hinterlässt dieses Stück keine Falten.


Tracklist:
1. I Am The State
2. Give Me Liberty… Or Give Me Death
3. It Is True
4. Under the Gun
5. Waste of Life
6. Untitled
7. Chasing the Edge
8. Worse Than War
9. Children of the Grave
10. Unnatural Selection

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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