Plattenkritik

Headlights - Wildlife

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Release Date: 26.02.2010
Datum Review: 21.02.2010

Headlights - Wildlife

 

Wenn die Musik zur Nebensache wird. Die HEADLIGHTS hatten in den vergangenen Jahren mehr Arbeit mit Besetzungswechsel, als das man sich auf ein schönes Album hätte konzentrieren können. Demnach ist „Wildlife“ auch ein recht schwieriges Album geworden, wie Gitarrist Tristan Wraight es ausdrückt. Und wahrlich – man hört es auch ein bisschen raus. „Wildlife“ erschließt sich dem Hörer nicht so schnell wie noch die Vorgängeralben und es benötigt schon so ein paar Durchgänge, bis man sich zurechtgefunden hat!

Die Mischung aus niedlicher DEATH CAB FOR CUTIE Melodie und AU REVOIR SIMONE Gesang zündet irgendwann dann aber glücklicherweise doch. Ab diesem Zeitpunkt hat man dann auch leichtes Spiel. Die Melodien fließen nur so, die Stimmen finden ihren Platz im Ohr schnell und auch das süß anmutende Gesamtpaket weiß zu überzeugen. Jedoch fehlt es „Wildlife“ einer gewissen Brisanz. Noch immer sind HEADLIGHTS zu brav veranlagt. Gerne hätte der Hörer etwas von den Strapazen der bandinternen Gefüge gehört, gerne wäre er etwas aufgerüttelt worden. So ist „Wildlife“ leider nur ein nettes, teils niedliches Album geworden welches leider zu brav geriet.

Tracklist:

1. Telephones
2. Secrets
3. You And Eye
4. Get Going
5. Love Song For Buddy
6. I Dont Mind At All
7. Dead Ends
8. Wisconsin Beaches
9. Were All Animals
10. Teenager Wonder
11. Slow Down Town

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Raphael

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