Plattenkritik

Hearse - In These Veins

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 09.02.2007
Datum Review: 12.01.2007

Hearse - In These Veins

 

„DeathMetal mit brutalen Melodien!“ HEARSE….hat man ja schon mal von gehört, oder? Ach ja, das war doch der Typ, der bei ARCH ENEMY rausflog, um durch Angela Gossow ersetzt wurde. Erst dachte ich: Ok, vielleicht, weil der Herr Johan Liva einfach keine Brüste hat…nein!! :-) Also, natürlich hat er keine, aber der Grund ist offensichtlich: Sie kann besser grunzen!....hushust…wie fühlt sich diese Wahrheit an, Herr Liva? Ich meine, der Typ ist gar nicht mal so schlecht. Er erinnert mich an den BENEDICTION Sänger. Aber Fakt ist: Er ist nicht so gut, wie eine Frau. Das die Band mit diesem Sachverhalt zu kokettieren versucht oder sich darüber lustig machen will, was irgendwie nicht so ganz verständlich rüberkommt, ob man sich selbst madig machen will oder die neue Frontfrau bei AE. Wie dem auch sei, haben sie über Dental Records nun ihr viertes Album veröffentlicht, mit dem prächtigen Namen „In These Veins“. Und wie oben bereits gesagt, finden wir auf diesem Silberling eine gehörige Portion Oldschool-Death, aufgepeppt mit ein wenig Crust. Ist ganz interessant, wenn auch auf die Dauer ziemlich eintönig. In HEARSE´m DEathgeboller ist nun nicht sehr viel Gitarrenvirtuosität zu entdecken und auch der Sound ist so…“aaah, wir sind infernalisch böse Jungs!“ rauschig, will ich mal sagen. Mag ich zumindest nicht. Was SUPERB!!! ist, sind die Gitarrensoli, die hier gezaubert werden. Hmmmm. Das ist sehrlecker! Also das muss man sich mal geben. So primitive Stumpfmucke und denn solche Solis, die vom klassischen Hyperzubbeln, bis zum rockigen Wahwah-Schrrendedeng reichen. Ah, einfach unglaublich toll und allein dafür gibt’s zwei Skulls obendrauf!

Die Struktur und Innovation der 9 Stücke ist dafür so interessant, wie das letzte Bata Illic Album. Und Liva, das populäre Aushängeschild der Band, ist zwar im Großen und Ganzen definitiv noch eine stabile und nach oben offene befriedigende „drei“, aber im Gesamtkontext nicht der Überburner. Wie hätte das Album wohl mit Angela geklungen? Ist Liva nun so was in der Art, wie der Dave Mustaine der Death-Szene?
Nun, die Soli. Hört sie euch an und staunt, denn hier hat man echt Mut zu Neuem bewiesen und es klingt saugeil.
Dennoch reicht es nicht für mehr...



Tracklist
1. House of love
2. Corroding Armour
3. Intoxication
4. Naked Truth
5. Crusade
6. Among The Forlorn
7. Atrocious Recoil
8. Hearse
9. In These Veins

Autor

Bild Autor

Linc

Autoren Bio

Singer-Songwriter bei "Linc Van Johnson & The Dusters" (Folk´n´Roll) Singer @ Supercharger (DK) Part of the ALLSCHOOLS family since 2006.

Suche

Social Media