Plattenkritik

Holy Grail - Ride The Void

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Info

Release Date: 18.01.2013
Datum Review: 20.12.2012

Holy Grail - Ride The Void

 

“...and tried to bring out the best riffs, the best solos, the best vocal harmonies...we have really strong choruses, too, which are kind of missing in metal today. I think it’s a good combination of ingredients.“

Nachdem sie in 2010 ihr Debüt veröffentlichten, haben sich HOLY GRAIL den Arsch mit zahlreichen renommierten Bands unterschiedlicher Stile den Arsch abgetourt und sich dann Anfang des Jahres im Studio verschanzt, um “Ride The Void” aufzunehmen. Um sich auch im europäischen Markt festzusetzen, hat sich die Truppe aus Los Angeles einen europaweiten Deal mit Nuclear Blast gesichert und kann jetzt mit einem bärenstarken Album im Rücken so richtig durchstarten.

Der große Vorteil dieser Band ist es, sowohl die Old School Fraktion als auch modern ausgerichtete Kuttenträger in ihren Bann zu ziehen. Der traditionelle, natürlich von IRON MAIDEN beeinflusste Sound liegt dabei gefährlich nah an AVENGED SEVENFOLD, ohne sich allerdings zu verbrennen. Die Instrumentalisten werden durch eine gute Metal-Produktion nach vorn getrieben und die zumeist recht flotten Nummern werden durch hervorragende Soli ausstaffiert. Textlich ist der einstige Sonnenschein weitaus ernsteren Themen gewichen, dabei ist dem Sänger wegen seiner starken Metalstimme (immer wieder werden Growls zugesteuert) auf die Schultern zu klopfen. Manchmal erinnern HOLY GRAIL sogar wegen progressiver Einschübe an den guten KING DIAMOND, ab und zu erinnern sie an langsamere und weniger vertrackte THE HUMAN ABSTRACT und ihr Überalbum „Nocturne“.

Im Prolog beweihräuchern sie sich zwar selbst, aber Recht haben sie auch in Bezug auf die Meldodiebögen im Allgemeinen und in den Refrains im Besonderen. Denn es gelingt ihnen, sie aufzubauen und zu entladen, ohne in Kitsch und Pompösem zu ersaufen. Damit wird der ansonsten ordentlichen Metalkante ein paar Rundungen einverleibt. Klasse!!!



Tracklist:
01. Archeus
02. Bestia Triumphans
03. Dark Passenger
04. Bleeding Stone
05. Ride The Void
06. Too Decayed To Wait
07. Crosswinds
08. Take It To The Grave
09. Sleep Of Virtue
10. Silence The Scream
11. The Great Artifice
12. Wake Me When It’s Over
13. Rains Of Sorrow

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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