Plattenkritik

Hoobastank - Every Man For Himself

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Release Date: 05.05.2006
Datum Review: 09.05.2006

Hoobastank - Every Man For Himself

 

Jaja, die harten Jungs und die Balladen. Ähnlich wie LIMP BIZKIT war die erste Singleauskopplung des vergangenen Albums von HOOBASTANK eine waschechte Rockballade. Ich denke mal jeder wird sich noch an den Titeltrack ihres letzten Albums "The Reason" erinnern, der noch jetzt im Rahmen der "80er, 90er und dem Besten von heute" in regelmäßigen Abständen aus meinem Radio dröhnt. Der weltweite Erfolg (Multi-Platin) scheint dem kalifornischen NuRock Trio jedenfalls Recht zu geben und der aktuelle Major-Longplayer "Every Man For Himself" erscheint dieses mal nicht etwa wieder um mehr 6 Monate versetzt sondern ziemlich synchronisiert in den USA und Europa.

Mit dem von einem echten Drill Sargent eingeleiteten "Born To Lead" legen HOOBASTANK einen verdammt groovenden Opener vor, der wieder Hoffnung auf mehr Härte und weniger Radiokompatibilität macht. Doch bereits beim darauffolgenden "Moving forward" wird schnell klar, dass das Trio wieder den sicheren, poppigen Weg gemeinsam mit Hitproduzent Howard Benson (THE USED, MY CHEMICAL ROMANCE, P.O.D.) eingeschlagen hat. Vor zwei Jahren waren HOOBASTANK übrigens noch zu viert, den Part von Bassist Markku Lappalainen bei "Every Man For Himself" haben diesmal Studiomusiker übernommen. Die erste Single mit dem Namen "If I Were You" wird durch ein betörendes Glockenspiel und orchestrale Besetzung geprägt und geht runter wie Öl. Das anschließende "Without A Fight" ist dann auch der Höhepunkt der Scheibe mit einer dicken Hookline und einer Energie, die an die guten “Crawling in the Dark” Zeit erinnern lässt. HOOBASTANK sind trotz des ganzen Erfolges eine Band, die sich recht viele Kritik von allen Seiten anhören muss. "Every Man For Himself" bietet aufgrund seiner klaren Radioausrichtung und der aufgemotzten Produktion auch wieder ausreichend Angriffsfläche für alle Kritiker. Diesmal wird es vielleicht nicht ganz soviel Platin regnen, der kommerzielle Erfolg wird jedoch bleiben. Im NuMetal/NuRock Tümpel zwischen THE RASMUS und NICKELBACK haben HOOBASTANK meiner Meinung nach die Nase vorn.

01 The Rules
02 Born To Lead
03 Moving Forward
04 Inside of You
05 The First Of Me
06 Good Enough
07 If I Were You
08 Without A Fight
09 Don't Tell Me
10 Look Where We Are
11 Say The Same
12 If Only
13 More Than A Memory

Alte Kommentare

von frg 11.05.2006 14:33

schrott...

von besen 11.05.2006 15:13

was für eine fundierte antwort herr frg... finde das album nicht schlecht 6/10

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Torben

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