Plattenkritik

Hopesfall - No Wings To Speak Of

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Release Date: 01.01.1970

Hopesfall - No Wings To Speak Of

 

Eigentlich ist diese EP schon etwas älter. Aber ersten rockt sie gewaltig, und zweitens habe ich sie kostenlos zugeschickt bekommen und werde sie deshalb auch besprechen. In welche begriffliche Schublade (Screamo, Emo-Metal...?) die Musik von Hopesfall in diesen Tagen nun fallen mag weiß ich nicht. Ist mir auch scheißegal. Fakt ist, dass die vier Stücke auf „No wings to speak of“ von vorne bis hinten abgehen. Die Synthese aus brutalem Hardcore und melodischem Emo ist in meinen Augen perfekt gelungen. Zwar gefallen mir die gesungenen Vocals vom Gitarristen tendenziell besser als die geschrienen vom Sänger, nichtsdestotrotz ist die Mischung aus beiden Elementen das eigentlich Reizvolle an der Sache. Eine wirklich „zärtliche Dampfwalze“ kommt einem da aus den Boxen entgegen. Und man lässt sich mit einem Lächeln im Gesicht platt machen.
Neben dem Artwork halte ich auch die Texte für wirklich gelungen. Persönlich, melancholisch, vielleicht etwas pathetisch aber trotzdem ehrlich:
- Open hand to the wind -
Nothing can be obtained by grasping the wind.
There is no escape from the dualism of life.
Vanity of vanities. I am embittered towards humanity for its failure,
yet I possess all of these same shortcomings.
There is grief in wisdom, there is sorrow in truth.
Yet, the heart of the wise is in the house of mourning
And by a sad countenance the heart is made stronger in time.
So, I embrace this burden and weep for the fools that
chase the wind.
Das neue Album von Hopesfall sollte demnächst auf Trustkill erscheinen. Ich bin definitiv gespannt.

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Olli

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