Plattenkritik

Horns Of Resistance - Covancide

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Release Date: 07.08.2009
Datum Review: 26.10.2009

Horns Of Resistance - Covancide

 

Eines ist den Herren von HORNS OF RESISTCANE hoch anzurechnen: sie setzen sich dafür ein, dass die weltumfassende Tierquälerei endlich ein Ende findet. Das ist schon einmal sehr löblich. Noch eine weitere Tatsache verursacht Grund zum Lob, nämlich jene, dass die vier Songs, die man auf „Covancide“ findet, von nur zwei Leuten eingespielt wurden. Erst nach den Aufnahmen der EP sind die restlichen Bandmitglieder hinzu gestoßen, sodass aus dem Duett ein Quintett wurde.

Hier geht es aber erst einmal um die beiden Stammmitglieder Yoshek ( Gitarre und Vocals) und Hölk (ebenfalls Vocals und Drums), die sich dem Deathmetal und Deathcore verschrieben haben. Tatsache ist, dass in den vier Songs nichts geschieht, was man nicht von anderen Bands schon x-fach gehört hat und das in den meisten Fällen sogar leider besser. Nun gut, sie waren zu zweit, das muss man anerkennen. Gesagt werden muss dennoch, dass das Ganze auch recht ordentlich knallt, wenn auch der Sound an manchen Stellen zu schwächeln droht. Songs wie „Invaders“ oder „People Are Alike All Over“ weisen das nötige Grundpotential auf, an dem jedoch noch wirklich gefeilt werden muss. Die Strukturen sind sich leider aber dann doch zu ähnlich und die einzelnen Stücke zu berechenbar. Man weiß einfach, dass an dieser Stelle ein Breakdown folgen muss und an die andere Stelle eben wieder ein Blastbeat gehört. Das ist einfach nichts, was einen noch wirklich vom Hocker reißt. Der Titeltrack lässt dann doch noch einmal Licht am Ende des Tunnels erscheinen und kann mit netten Melodien und einem recht angenehmen ruhigen Part aufwarten. Alles in allem reicht das aber bei weitem noch nicht aus, um zu überzeugen. Gespannt darf man trotzdem sein, wie sich das Ganze in Form eines Quintetts anhört, denn da könnte sich im Songwriting und im Sound einiges tun in der nächsten Zeit. und wenn das der Fall ist, dann könnte sich das nächste Release der Herren aus Wuppertal schon ganz anders anhören.

Tracklist:

1. Invaders
2. Band Of Mercy
3. People Are Alike All Over
4. Covancide

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Alex G.

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rien.

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