Plattenkritik

Houston - Houston

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Release Date: 01.04.2011
Datum Review: 29.04.2011

Houston - Houston

 

Na, wer hat denn da im Plattenschrank der Eltern gewildert? FOREIGNER, SURVIVOR, EUROPE oder JOURNEY grüßen auf HOUSTONs Debütalbum an jeder Ecke. HOUSTON, das ist ein Duo aus den beiden Musikern Freddie Allen und Hampus Hank Erix, die live von weiteren Musikern unterstützt werden.
12 Songs umfassend, wird das selbstbetitelte Werk der Band nun auch im Rest von Europa veröffentlicht, nachdem die Jungs in ihrem Heimatland Schweden bereits einen beachtlichen Charteinstieg auf Platz 16 feiern konnte.
Was hier dargeboten wird ist jedoch nicht neu, sondern altbacken und schlichtweg austauschbar. Melodic-Rock, wie in die oben erwähnten Bands eben schon vor gut 20 Jahren gespielt haben. Alle Songs auf „Houston“ triefen dabei nur voll Kitsch. Jedes Lied könnte als Single im Radio zwischen „The Final Countdown“ und „Cold as Ice“ laufen. Es wird darauf geachtet möglichst süße Refrains zu singen, die man bereits beim zweiten Mal komplett mitsingen könnte, wenn man das wollen würde. Die Texte könnten dabei, auf deutsch übersetzt, im Musikantenstadl dargeboten werden, so schwülstig und pathetisch wird hier meist die Liebe besungen.
Die vorliegende Re-Release Version enthält gegenüber der in Schweden veröffentlichten Edition zwei Bonuslieder, welche sich aber nicht vom Rest des Albums abheben und genauso langweilen wir der Rest. Natürlich können alteingesessene Rocker auf diese Platte zurückgreifen, wenn sie Lust darauf haben Material zu hören welches die Heroen des Genres so auch in den 80er gespielt haben – allen anderen sei aber davon abgeraten sich diese CD zuzulegen.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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