Plattenkritik

IN SANITY - Ocean Of Black

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Info

Release Date: 02.04.2016
Datum Review: 03.05.2016
Format: CD Digital

Tracklist

 

1. Invasion
2. The Seer
3. Carved in Stone
4. Ocean of Black
5. Transcendence
6. Cosplay
7. When the Cataclysm Churns
8. All Life Fades
9. Hollow Tears
10. Inferno
11. Choice of Ends
12. Unforeseen Consequences
13. Force of Nature

Band Mitglieder

 

Erik Sollmann (Gesang)
John Turner (Gitarre)
Andrey Astafiev (Bass)
Tim Lobner (Gitarre)
Felix Martens (Schlagzeug)

IN SANITY - Ocean Of Black

 

IN SANITY? Noch nie gehört...von daher: Merken! Die Paderborner hauen mit ihrem 2. Album "Ocean Of Black" ein Melodic Death Metal Album heraus. Und nicht nur "ein", sondern "DAS" Melodic Death Metal Album! Denn was Erik (Vox), John + Tim (Gitarren), Andrey (bass) und Felix (Felle) hier fabriziert haben lässt dem eingefleischten Fan die Kinnlade mit 300 Sachen auf den Boden knallen.

IN SANITY klingen wie bereits auf ihrem Debütalbum "Gates Of Insanity" immer noch nach IN FLAMES. Warum auch nicht, gehört doch "Reroute To Remain" zu einem der besten Alben im Melodic Death Metal überhaupt. Und schließlich sind die Songschreiber der Band maßgeblich (so war zumindest in einem Interview zu hören) von den Schweden beeinflusst worden. Aber IN SANITY sind in den Geraden mehr old school und in den Kurven moderner und melodischer. Dabei perfektionieren sie Homogenität, Abwechslung und die unbedingte Leidenschaft, schlüssige Songs zu schreiben. Hört euch bitte mal "The Seer", "Carved In Stone", den Titelsong oder "Unforeseen Consequences" an und ihr wisst was ich meine. Das alles bei einer perfekt abgemischten Produktion, die internationalen Standards gerecht wird und das Material nach vorne drückt.

Über allem thront die kauzige Stimme Eriks, der die Tracklist mit seinen (zunächst gewöhnungsbedürftigen) Organ bissig aggressiv veredelt und in eine mit "Wiedererkennungswert" beschriftete Schublade steckt. Und auch kommt der in diesem Genre oft vernachlässigte Death Metal nicht zu kurz, hier wurde tief in der skandinavischen Vergangenheit gewühlt und IN SANITY sind fündig geworden in Sachen: Fette Riffs, mit Fäusten geballte Refrain Power, variables Tempo, hin und wieder dezente Key-Untermalung und eine DIY Attitüde, von der sich viel zu hoch gelobte Bands dieses Genres mal ein Stück abschneiden sollten. Und lasst euch bitte nicht vom etwas zu dilettantisch geratenen Coverartwork ablenken, auf den Inhalt kommt es an: Und der setzt die Latte in dem Genre auf schwindelerregend!

 

Autor

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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