Plattenkritik

I Walk The Line - Desolation Street

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 30.01.2006

I Walk The Line - Desolation Street

 

Diese Band könnte fast als finnische All Star Combo durchgehen, setzt sie sich doch aus Mitgliedern von Wasted, Manifesto Jukebox und Hero Dishonest zusammen. Doch während es in diesen Bands des Öfteren richtig zur Sache gehen darf, setzt I Walk The Line eher auf langsamere Songs, die trotzdem außerordentlich viel Energie und vor allem Melodie in sich tragen, die durch Sänger (und gleichzeitig Bassist) Villes raue und zugleich sehr melancholische Stimme auch gesanglich perfekt umgesetzt werden.

Die Arbeit von Organistin Anna ist ebenfalls sehr positiv hervorzuheben. Wo häufig Liedern die Orgel sehr nervig und unprofessionell aufoktroyiert wird, sorgt Anna dafür, dass sich das Instrument perfekt in die Songstrukturen eingliedert und nicht mehr wegzudenken ist. Die ohnehin schon liebenwerten Melodien gewinnen so zusätzlich an Intensität und Charme, so dass es kaum verwunderlich ist, dass Desolation Street auch kommerzielle Erfolge verbuchen kann und gleich auf Platz 26 in die finnischen Verkaufcharts einsteigt. Ab 1. Februar 2006 hat man dann auch bei uns die Chance dafür zu sorgen, dass weiteren Erfolgen von I Walk The Line mit Desolation Street nichts mehr im Wege steht. Hörspaß ist dabei garantiert.

Tracks:
01 Just Like the Rest
02 The Man Without a Name
03 Grand Collapse
04 Drifter
05 Dead Seeds
06 World on a Pyre
07 When I'm Gone
08 Purity
09 Where Strangers Meet
10 Hollow
11 Forever Nights
12 Ghost 0n A Tightrope

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Konstantin

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